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Uganda

Projektübersicht Uganda

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Das Rentensystem in Uganda stärken

In Uganda gibt es seit 2010 eine bedingungslose Grundrente, den Senior Citizens Grant (SCG). Der SCG stellt eine monatliche Rente von 25.000 Uganda-Shilling (je nach Wechselkurs zwischen 6 und 8 Euro). Doch es gibt große Hindernisse bei der Umsetzung des Rentenprogramms, weshalb viele Menschen trotz Berechtigung keine Rente bekommen. So liegt das Renteneintrittsalter beispielsweise bei 80 Jahren.

HelpAge setzt sich dafür ein, dass mehr Ältere die staatliche Rente in Uganda in Anspruch nehmen können. Dazu gehören Informationsarbeit, die Unterstützung bei der Beantragung einer Rente und die Vereinfachung von Beschwerdemechanismen, um den SCG bzw. die Umsetzung des SCGs zu verbessern. Zudem werden gemeinsam mit bereits bestehende Strukturen, wie dem ugandischen Rat für ältere Menschen, Informations- und Beschwerdemechanismen so gestaltet, dass die älteren Menschen selbt teilnehmen und ihre Rechte gegenüber der Politik einfordern können.

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Frauen stärken. Wasser sichern.

Im Norden Ugandas treffen hohe Armut und die Folgen des Klimawandels vulnerable Gruppen wie Frauen und ältere Menschen besonders hart. Viele Menschen in der Region leben von der Landwirtschaft. Immer längere Dürreperioden und unberechenbarer Regenfall bedeuten für die kleinbäuerlichen Familien Ernte- und Einkommensausfälle und damit Hunger und wachsende Unsicherheit. Gerade Frauen treffen diese Entwicklungen besonders, denn sie sichern die Ernährung und Versorgung ihrer Familien und organisieren ihren Alltag.   

Genau hier setzt unsere Projektarbeit an: In praxisnahen Schulungen lernen Frauen, Wasser gezielt und effizient zu nutzen. Mit innovativen Bewässerungstechniken und klimaresistenten Nutzpflanzen gelingt es ihnen, auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig Lebensmittel anzubauen. Über Spargruppen und Trainings erhalten sie zudem die Möglichkeit, sich ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften, um finanziell unabhängig zu sein. Weitere Maßnahmen beinhalten die Einbindung von Frauen in lokale Entscheidungsprozesse, Baumpflanzungen gegen Bodenerosion sowie Infokampagnen zu nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen. So werden Frauen zu zentralen Akteurinnen des Wandels – für resiliente Gemeinden, gesicherte Ernährung und einen verantwortungsvollen Umgang mit der lebenswichtigen Ressource Wasser.  

Foto: ©Caritas Gulu

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