Jede Oma zählt
Eine alte Dame steht auf einer zerstörten Straße

Wirbelsturm Idai

Zyklon „Idai“ verursacht schwere Verwüstung in Südostafrika



Am 15. März traf der Zyklon Idai mit einer Windgeschwindigkeit von 180-190 km/h auf Land und hinterließ in Mosambik, Malawi und Simbabwe schwere Verwüstungen und Überschwemmungen. Hunderttausende Menschen sind obdachlos und die Zahl der Todesopfer ist bisher nicht zu beziffern – es wird aber von Tausenden ausgegangen.

Idai ist der stärkste tropische Wirbelsturm, der die Region seit dem Zyklon Eline im Jahr 2000 heimgesucht hat. Besonders betroffen sind die Regionen Sofala, Manica, Zambezia und Inhambane im Zentrum von Mosambik. In diesen Regionen wurden große Teile der Infrastruktur beschädigt, was vor allem Hilfstransporte in abgelegene Regionen zu einer Herausforderung macht. In Mosambiks viertgrößter Stadt Beira fehlt es an Trinkwasser, Nahrung und medizinischer Versorgung. Die Stromversorgung und das Kommunikationsnetz sind zusammengebrochen. Straßen und Brücken sind zerstört und viele Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten. Außerdem wird befürchtet, dass der massive Verlust von Nutztieren und der Ernte zu einer Verschärfung der Nahrungsmittelunsicherheit in der Region führt. „Die Zeit drängt und Leben sind in Gefahr. Wir müssen jetzt handeln, um den älteren Männern und Frauen zu helfen, die zu den am stärksten gefährdeten gehören,“ erklärt Andrew Collodel, Leiter des globalen humanitären Teams von HelpAge. „Viele leiden an Hunger, schlafen schlecht in provisorischen Unterkünften und haben ihre Medikamente durch die Katastrophe verloren.“ Die Menschen in den Krisenregionen benötigen jetzt vor allem Notunterkünfte, Lebensmittel, frisches Trinkwasser, Gesundheits- und Hygieneprodukte sowie Baumaterialien.

Aufgrund des anhaltenden Regens und der weitreichenden Zerstörung der Infrastruktur ist es derzeit eine große Herausforderung die Betroffenen zu erreichen. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort helfen wir in Mosambik und Malawi mit dem Aufbau von Notunterkünften, der Verteilung von Nahrungsmittelpaketen und Hygieneartikeln, um schnellstmöglich insbesondere hilfsbedürftigen älteren Menschen Unterstützung zu gewähren. Bitte helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende, um überlebenswichtige Hilfe für die von der Flut betroffenen Menschen zu leisten.

HelpAge konzentriert seine Arbeit auf drei Bereiche:

  • Unterkünfte schaffen

    Hundertausende haben ihr Zuhause verloren. Im ersten Schritt plant HelpAge die Errichtung von Camps, um z.B. in Malawi 17.000 Menschen eine Bleibe zu geben.

  • Hungersnot vermeiden

    Wir verteilen Pakete zur Deckung der Grundbedürfnisse. Nach der Katastrophe sind die Preise für Artikel des täglichen Bedarfs enorm angestiegen: Wasser, Speiseöl und Reis sind zwischen 300 und 500 % teurer geworden und damit für die meisten unerschwinglich.

  • Verhinderung Ausbreitung von Seuchen

    HelpAge verteilt Hygienekits und Chlor zur Sterilisierung von Wasser, um das Ausbrechen von Krankheiten wie Cholera zu vermeiden.

So hilft Ihre Spende

Wasserflaschen für die Versorgung
  • 50 € Cholera Schnelltest

  • 100 € Ernährungspaket für eine Familie für 6 Wochen

  • 200 € Notunterkunft für 3 Familien