Unser Jahresbericht 2025 ist da
Jetzt herunterladen und die HelpAge-Highlights des vergangenen Jahres entdecken!
Mehr erfahren
Skip to content
6h-lauf-2026-8220676.jpg

Tolle Stimmung, sportliches Engagement und Rekorde beim 10. 6-Stunden-Lauf 2026

31.08.2026

Rundes Jubiläum für den 6-Stunden-Lauf: Am 22. August verwandelte sich der Rubbenbruchsee in Osnabrück bereits zum zehnten Mal in einen Hotspot der regionalen Laufszene.

Happy Birthday, 6-Stunden-Lauf!

Normalerweise lockt der Rubbenbruchsee in Osnabrück mit seinen ruhigen und schattigen Wanderwegen Besucher*innen an, die dem Trubel der Stadt entfliehen und einfach nur die Seele baumeln lassen möchten. Doch an einem Tag im Jahr sucht man Ruhe und Entspannung in dem Naherholungsgebiet im Westen der Stadt vergebens: Dann verwandeln sich die Wege rund um den See für etwa sechs Stunden in eine Rennstrecke für Laufbegeisterte aus Osnabrück und dem gesamten Umland.

In diesem Jahr fiel die Party besonders laut, bunt und laufstark aus, denn es gab einen runden Geburtstag zu feiern: Bereits zum zehnten Mal versammelten sich hunderte Läufer*innen an der Startlinie, um in den folgenden sechs Stunden um Bestzeiten zu ringen und dabei Gutes für ältere Menschen zu tun.

Die Stimmung an der Strecke war dieses besonderen Anlasses mehr als würdig: Viele Läufer*innen und ihre Unterstützer*innen hatten im Start-/Zielbereich ihre Lager aufgeschlagen, Party-Musik dröhnte aus mitgebrachten Boxen und wenn ein*e Läufer*in die Start-/Ziellinie überquerte, feuerte das Publikum die teilnehmenden Athleten unter der Anleitung von Moderatorin Kerstin von Hollen lautstark an.

Copyright Fotos: Dirk Friederich

.
Ohne sie geht beim 6-Stunden-Lauf gar nichts: Das Orga-Team des Laufs (zumindest ein Teil davon) mit Moderatorin Kerstin. © Dirk Friederich

Starter*innenrekord als Geburtstagsgeschenk

Passend zum zehnten Jubiläum machten die Teilnehmer*innen HelpAge und dem Organisationsteam des Laufs rund um unsere ehrenamtlichen Unterstützer Norbert Dulle, Heinz Hagen, Maik Mittmann, Holger Schulze, Florian Siebelmann und Frank Wilke ein besonderes Geschenk: Mit 300 Anmeldungen war der diesjährige 6-Stunden-Lauf der teilnehmer*innenstärkste in der Geschichte des Traditionslaufs. Viele Starter*innen bedeuten natürlich auch viel Unterstützung für ältere Menschen weltweit: Der Erlös des Laufs fließt vollständig in die HelpAge-Initiative „Jede Oma zählt“, mit der wir ältere Frauen und Männer im südlichen und östlichen Afrika mit bedingungslosen Rentenzahlungen, Zugang zu medizinischer Hilfe und der Stärkung ihrer Ernährungssicherheit unterstützen.

Die größte Gruppe im Teilnehmer*innenfeld stellten wieder einmal die „Schweinehunde“, eine Laufgruppe unserer Laufbotschafterin Annette Vogt. Die 66 „Schweinehunde“, bestens zu erkennen an ihren bunten Outfits, machten auf und neben der Strecke ordentlich Stimmung und Meter für den guten Zweck.

Stimmungstechnisch gaben die „Schweinehunde“ also den Takt vor, eine andere Gruppe konnte ihnen jedoch das Wasser reichen: Die HHO Runners der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück e.V. waren bereits zum fünften Mal am Rubbenbruchsee dabei, erstmalig sogar mit einer Staffel über die Langdistanz, und feierten jeden Zieleinlauf eines ihrer Teammitglieder frenetisch.

  • .
    Die Spannung steigt, die Läufer*innen sind bereit: Gleich fällt der Startschuss für den 6-Stunden-Lauf. © Dirk Friederich
  • .
    Das Team der Natur-Erlebnis-Kita freut sich auf den Lauf. © Dirk Friederich
  • .
    Am Stand der HHO Runners konnten sich die Teilnehmenden eine Extraportion Motivation abholen. © Dirk Friederich
  • .
    Apropos „Stand“: Viele Läufer*innen hatten ihre eigenen, kleinen Lager am Streckenrand aufgeschlagen. Am Stand der Laufgruppe „Die Schweinehunde“ gab es u.a. sogar Kuchen und andere Leckereien. © Dirk Friederich
  • .
    Wem nach einigen schweißtreibenden Runden um den Rubbenbruchsee mehr nach Getränken war, der konnte sich im Versorgungszelt eine Erfrischung abholen. © Dirk Friederich
  • .
    Kleinere Snacks gab es hier natürlich auch. Betreut wurde der Versorgungsstand von unseren wundervollen ehrenamtlichen Unterstützer*innen. © Dirk Friederich
  • .
    Am HelpAge-Stand konnte man hingegen gegen eine kleine Spende einige Goodies wie Ingwer-Shots oder Abziehtattoos ergattern. © Dirk Friederich
  • .
    Ohne sie läuft gar nichts (und niemand): Die Rettungssanitäter des Deutschen Roten Kreuzes sorgten den ganzen Tag ehrenamtlich für die Gesundheit und Sicherheit aller Läufer*innen und Anwesenden. © Dirk Friederich
  • .
    Jan-Philipp Struck von Ballonläufer war für die Zeitnahme zuständig. © Dirk Friederich

Beeindruckende Leistungen, Streckenrekorde und strahlende Sieger*innen

Der zehnte 6-Stunden-Lauf war aber nicht nur ein fröhliches und buntes Lauffest, sondern auch ein vollwertiger Wettbewerb, den viele Teilnehmer*innen als letztes Training vor der Marathon-Hochsaison im Herbst nutzten. Wie auch schon in den vergangenen Jahren zeigten die Läufer*innen dabei beeindruckende Leistungen: Viele von ihnen liefen in den sechs Stunden einen Marathon oder sogar mehr.

Letztendlich konnte sich bei den Männern Lennart Horn mit 23 Runden bzw. 73,20 Kilometern den Spitzenplatz auf dem Treppchen sichern, dicht gefolgt von Christian Noltemeyer mit ebenfalls 23 Runden bzw. 72,75 Kilometern auf dem zweiten Platz. Den dritten Platz verteidigte Martin Kemna, der stolze 22 Runden bzw. 70,46 Kilometer lief.

Bei den Frauen setzte sich Simone Backhaus mit 21 Runden bzw. 66,93 Kilometern an die Spitze, vor Hannah Ruschemeier (20 Runden/ 64,92 Kilometer) und Sandra Löseke (19 Runden/ 60,41 Kilometern).

Etwas eindeutiger waren die Ergebnisse bei den Staffeln: Die „Fuselfüchse“ stellten mit 29 Runden bzw. 92,07 Kilometern einen Streckenrekord auf und landeten damit klar vor den Teams der „Göttis Runner“ (21 Runden/ 68,71 Kilometer) und der „Klee Runner Osnabrück“ (21 Runden/ 66,93 Kilometer).

  • .
    Die Siegerinnen bei den Frauen: Simone Backhaus vor Hannah Ruschemeier und Sandra Löseke. © Dirk Friederich
  • .
    Bei den Herren sicherte sich Lennart Horn den ersten Platz vor Christian Noltemeyer und Martin Kemna. © Dirk Friederich
  • .
    Die Klee Runners Osnabrück freuen sich über ihren dritten Platz in der Staffelwertung. © Dirk Friederich
  • .
    Platz 2 bei den Staffeln sicherten sich die Göttis Runner. © Dirk Friederich
  • .
    Die strahlenden Sieger: Die Fuselfüchse liefen zusammen knapp unter 100 Kilometern und belegten damit verdient den ersten Platz in der Staffelwertung. © Dirk Friederich

Danke, danke, danke!

Für die Läufer*innen, das Organisationsteam und nicht zuletzt HelpAge war der zehnte 6-Stunden-Lauf wieder einmal ein voller Erfolg. Dieser wäre jedoch ohne die Mithilfe unzähliger wundervoller Menschen nicht möglich gewesen. Daher danken wir von Herzen allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben: Zuallererst bedanken wir uns bei dem Organisationsteam des Laufs und allen weiteren ehrenamtlichen Helfer*innen, die den Tag am Verpflegungsstand, bei der Moderation, mit medizinischer Unterstützung oder der Zeitnahme bereichert haben. Außerdem danken wir allen Läuferinnen und Läufern sowie ihren Unterstützer*innen am Streckenrand für ihren Einsatz, ihre Spenden und die tolle Stimmung rund um den Rubbenbruchsee. Für die Verpflegung der Läufer*innen danken wir zudem allen Sponsor*innen. Ihr alle seid super und eure Unterstützung bedeutet uns viel! Wir freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr wieder mit euch ein buntes, fröhliches Lauffest am Rubbenbruchsee zu feiern!

.
Nicht nur für Kerstin eine starke Schulter: Das Orga-Team des 6-Stunden-Laufs. Danke an euch und alle anderen Unterstützer*innen für euren unermüdlichen Einsatz für ältere Menschen weltweit! © Dirk Friederich

Ansprechperson

katharina_klute_C_Kai-Ostermann_2022.jpg

Katharina Klute

Referentin Veranstaltungen & Laufevents