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Wie HelpAge und „Jede Oma zählt“ beim 52. BMW Berlin-Marathon noch sichtbarer wurden

30.09.2026

Ein Rückblick zum BMW Berlin - Marathon von unserem Laufbotschafter Patrick Wehmeyer

Wie HelpAge und „Jede Oma zählt“ beim 52. BMW Berlin-Marathon noch sichtbarer wurden
Von Patrick Wehmeyer, HelpAge-Laufbotschafter

42,195 Kilometer durch Berlin. Mehr als eine Million Menschen an der Strecke. Tausende Läuferinnen und Läufer aus 162 Ländern der Welt. Und mittendrin: x Charity-Läufer*innen von HelpAge Deutschland, die mit jedem Schritt auf die Situation älterer Menschen weltweit aufmerksam machten.
Für mich war es bereits das vierte Jahr in Folge als HelpAge-Laufbotschafter beim Berlin-Marathon. Doch auch wenn die Distanz gleich bleibt, ist jeder Marathon anders. Das galt auch für den 52. BMW Berlin-Marathon.

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Ein früher Start in einen besonderen Tag
Da die Organisatoren die erste Startwelle in diesem Jahr bereits um 8:45 Uhr auf die Strecke schickten, fand auch das traditionelle Gruppenfoto der HelpAge-Läufer*innen früher als gewohnt statt. Um 7:30 Uhr trafen wir uns vor dem Bundeskanzleramt.
Für manche Teilnehmer*innen war das angesichts ihrer späteren Startzeiten durchaus eine Herausforderung. Trotzdem kam eine kleine, engagierte Gruppe zusammen. Zwischen Vorfreude und Anspannung wurde über vergangene Trainings, Wunschzeiten und persönliche Marathonziele gesprochen. Vor allem aber spürte man eines: die gemeinsame Motivation, sich für ältere Menschen starkzumachen.

Mit Flagge für den guten Zweck
Eine knappe Stunde vor dem Start machte ich mich auf den Weg in den abgesperrten Startbereich. Neben der üblichen Marathon-Ausrüstung gehörte auch wieder die HelpAge-Flagge dazu, die inzwischen in Berlin zu meinem Markenzeichen geworden ist.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Immer wieder wurde ich gefragt, ob ich als offizieller Pacemaker unterwegs sei. Andere wollten wissen, ob das Laufen mit einer großen Flagge nicht nervig sei.
Meine Antwort fiel jedes Mal gleich aus: Nein. Im Gegenteil. Wenn eine Flagge dabei hilft, Aufmerksamkeit für ältere Menschen in Krisen- und Armutsregionen zu schaffen, wird sie schnell vom Gepäckstück zur Annehmlichkeit.

Foto: Patrick mit dem "Jede Oma zählt" Fahnenrucksack | Copyright Patrick Wehmeyer

„Jede Oma zählt“ entlang der gesamten Strecke
Als ambitionierter Marathonläufer hatte ich mir für den Tag eine Zielzeit von 2:50 Stunden vorgenommen. Doch mindestens genauso wichtig wie die sportliche Leistung war für mich die Sichtbarkeit unserer Kampagne „Jede Oma zählt“.
Und genau diese Sichtbarkeit war überall spürbar. Praktisch im Minutentakt hörte ich Menschen am Streckenrand „Jede Oma zählt!“ rufen. Unzählige neugierige Blicke folgten der Flagge. Viele Zuschauer*innen fragten nach der Bedeutung der Botschaft oder zeigten mit einem Lächeln ihre Zustimmung. Mehr Aufmerksamkeit für den guten Zweck kann man sich kaum wünschen.

Flyer und viele kleine Begegnungen
In diesem Jahr wollte ich noch einen Schritt weitergehen. Deshalb hatte ich im Vorfeld Flyer vorbereitet, die kurz über die HelpAge-Projekte für ältere Menschen und meine persönliche Spendenaktion informierten. Immer dann, wenn Zuschauer*innen besonders begeistert reagierten, drückte ich ihnen im Vorbeilaufen einen Flyer in die Hand.
Für längere Gespräche blieb während des Marathons natürlich keine Zeit. Oft waren es nur wenige Sekunden. Doch gerade diese kurzen Begegnungen zeigten, wie viel Interesse und Offenheit Menschen für soziale Anliegen mitbringen, wenn sie direkt angesprochen werden.

Alle Fotos: Patrick Wehmeyer

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    Laufbotschafter Patrick zusammen mit seiner Botschafterkollegin Annette vorm Kanzleramt
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Danke Patrick,...

...dass du uns so würdig und mit Herz vor Ort unterstützt hast!

Wir sagen von Herzen Danke an all die Oma-Läufer*innen und Unterstützer*innen, die gemeinsam mit uns in diesem Jahr den Marathon 2026 gemeistert haben. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Abenteuer und Erfolge und sind zudem dankbar über die Bereitschaft und das Interesse für den guten Zweck zu laufen.

Mit unserem Ergebnis von über 53.000 Euro, die im Rahmen des BMW Berlin-Marathons für "Jede Oma zählt" gesammelt wurden, können wir zum Beispiel das Rentenprogamm in Tansania mit unserem Partner Kwa Wazee ein ganzes Jahr lang umsetzen und ca. 130 Personen in Äthiopien eine palliative Versorgung ermöglichen.

Ihre Ansprechperson

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Katharina Klute

Referentin Veranstaltungen & Laufevents