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Das HelpAge-Jahr 2025

27.01.2026

Hinter uns liegt ein spannendes, erfolgreiches, aber auch herausforderndes Jahr 2025. Dank Ihres Einsatzes und Ihrer Unterstützung konnten wir gemeinsam viel für ältere Menschen bewegen. Einige Highlights der letzten zwölf Monate möchten wir mit Ihnen nochmal Revue passieren lassen.

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Jammu ist stolz auf ihre neuen Bewässerungsanlagen und voller Tatendrang.

Ernährungssicherheit durch Tradition: Jammu zeigt uns ihre Felder 

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ein Menschenrecht. Besonders in Zeiten des Klimawandels wird jedoch immer mehr Menschen ebendieser Zugang verwehrt. So auch in den indischen Regionen Rajasthan, einer Wüstenlandschaft im Westen des Subkontinents, und Uttarakhand, einer kargen Bergregion im Norden. Zur Unterstützung gerade älterer Menschen in diesen Regionen hat HelpAge zusammen mit unserer lokalen Partnerorganisation GRAVIS ein Projekt ins Leben gerufen, dass die Trinkwasser- und Ernährungssituation in diesen Regionen verbessern sollen: Renaturierte Teiche und traditionelle Wasserspeicher, sog. Taankas, stellen den Zugang zu Trinkwasser sicher. Durch Khadins, spezielle Dämme rund um landwirtschaftliche Flächen, kann Wasser besser aufgefangen und Felder bewässert werden. Landwirtschaftliche Trainings und besondere Fruchtfolgen sorgen dafür, dass Landwirt*innen ganzjährig Ernteerträge erzielen.  

Unsere Kollegin Leonie Schnack besuchte unsere Projektaktivitäten in Rajasthan im Februar 2025 und traf dort Jammu. Die Landwirtin bestellt seit über 30 Jahren zusammen mit ihrem Mann und ihren sieben Kindern ihre Felder in der Region. Der Anbau wird jedoch immer schwieriger: Durch den Klimawandel treten Dürren immer häufiger und länger auf und ihr fortschreitendes Alter macht die Arbeit jedes Jahr beschwerlicher. Deshalb freut sie sich über den Khadin, der nun ihr Feld umgibt: Er verhindert, dass das Wasser auf ihren Felder zu schnell versickert. Außerdem hat sie durch die Trainings von HelpAge und GRAVIS gelernt, ganzjährig unterschiedliche Pflanzen anzubauen. Jammu hat neue Hoffnung geschöpft und ist voller Tatendrang: „Danke für den Khadin! Ich merke schon nach einem Monat die Auswirkungen! Ich habe so viele Pläne!“  

Band spielt vor einem Publikum.
Musik, die in die Beine geht: „Mama for President“ in der Siebdruckmanufaktur FEINSIEBEN. © Kai Ostermann/ bildgewandt

Mama for President – Dankbarkeit in Concert

Im März feierten wir einen ganz besonderen Auftakt in die Event- und Festivalsaison 2025: Dank unseres Laufbotschafters und ehrenamtlichen Unterstützers Patrick Kaczynski konnten wir die Band „Mama for President“ in die Räumlichkeiten der Siebdruckmanufaktur FEINSIEBEN lotsen. Der Auftritt der Band war ein Weihnachtsgeschenk von Patrick an uns, der wiederum den Auftritt zuvor selbst geschenkt bekommen hatte. Mit dem Benefizkonzert konnten wir unseren vielen ehrenamtlichen Helfer*innen von Herzen Danke sagen. Und wie: Die fünf Jungs von "Mama for President” heizten den rund 70 Anwesenden mit Klassikern und modernen Klassikern aus rund 50 Jahren Popgeschichte so richtig ein!    

Personen stehen in einem Sitzungssaal und schauen in die Kamera.
Dr. Jürgen Focke (1. v. l.), hier bei einer Sitzung Vereinten Nationen, freut sich, dass seine jahrelange Advocacy-Arbeit Früchte trägt.

Historische Abstimmung in Genf - UN-Mitgliedsstaaten beschließen Entwurf zur Weltaltenrechtskonvention

Der 3. April 2025 markiert einen historischen Tag für die Rechte und den Schutz älterer Menschen: Im schweizerischen Genf beschlossen die Mitglieder des UN-Menschenrechtsrats erstmal eine Resolution mit dem Ziel, eine staatsübergreifende Arbeitsgruppe zu etablieren, die den Auftrag hat, eine international rechtlich bindende Konvention zu den Rechten älterer Menschen zu erarbeiten. Eine solche Weltaltenrechtskonvention würde Lücken im internationalen Menschenrechtssystem hinsichtlich der Rechte älterer Menschen schließen und positive Auswirkungen auf die Leben Millionen älterer Menschen haben. Dieser Meilenstein ist das Ergebnis jahrelanger Advocacy-Arbeit von HelpAge, insbesondere von Dr. Jürgen Focke, Referent für Policy & Advocacy, und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren. 

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HelpAge unterstützt ältere Menschen im Libanon unter anderem mit psychosozialen Hilfeleistungen sowie der Verteilungen von Hilfsgütern an besonders vulnerable Menschen. © Ralph Dargham/ IDRAAC/ HelpAge International

Mit Hausbesuchen gegen die Einsamkeit: Zu Gast bei Mariam aus dem Libanon   

Im April besuchte die HelpAge-Projektreferentin Katharina Stahlecker unsere Projektaktivitäten im Libanon. Das kleine Land an der Ostküste des Mittelmeers hat seit Jahren mit schweren Krisen zu kämpfen: In Folge des Syrienkriegs beherbergt der Libanon mehr Geflüchtete pro Kopf als alles anderen Staaten der Erde. Gleichzeitig steckt das Land seit 2019 in einer schweren Wirtschaftskrise. In Folge des Krieges der im Libanon ansässigen radikalislamistischen Miliz Hisbollah mit Israel wurden fast eine Millionen Menschen aus ihren Häusern vertrieben und ganze Dörfer und zivile Infrastruktur zerstört. Diese multiplen Krisen treffen ältere Menschen besonders hart: Über die Hälfte der älteren Menschen sind auf Unterstützung angewiesen, mehr als jede*r Dritte leidet unter Stress, Isolation und psychischen Erkrankungen.  

In einem Vorort von Beirut haben wir Mariam getroffen: Die 78-jährige lebt allein in einer kleinen Ein-Zimmer-Wohnung im dritten Stock ihres Wohnhauses. Einen Aufzug gibt es nicht. Mariam lebt allein: Ihre Kinder sind schon vor Jahren mit der Hoffnung auf ein besseres Leben im Ausland ausgewandert, ihr Mann verstarb vor Jahren. Die Witwe leidet an diversen chronischen Erkrankungen, ist jedoch körperlich nicht in der Lage den beschwerlichen Weg ins nächste Krankenhaus ohne Hilfe zu bewältigen. Der einzige Besuch, den sie regelmäßig erhält, sind die Sozialarbeiter*innen unserer lokalen Partnerorganisation IDRAAC. „Manchmal denke ich, dass die Welt mich vergessen hat“, sagt Mariam traurig. „Aber wenn die Sozialarbeiter*innen vorbeikommen, gibt mir das Kraft und ich freue mich, jemandem zum Reden zu haben.“  

Die Unterstützung, die HelpAge zusammen mit IDRAAC im Libanon bietet, richtet sich an Menschen wie Mariam: Mithilfe von psychosozialer Unterstützung, Hausbesuchen, Gruppenangeboten und der Verteilung von Hilfsgütern für vulnerable, ältere Libanes*innen und syrische Geflüchtete werden Möglichkeiten geschaffen, Traumata zu bewältigen, Einsamkeit zu überwinden und Resilienz und Gesundheit gestärkt.   

Rikscha fährt durch die Stadt.
Ein Ausflug in die Natur oder zum Lieblingscafé? Kein Problem mit der Stadtteil-Rikscha von HelpAge, der AWO und dem Seniorenbeirat der Stadt Osnabrück. © Kai Ostermann/ bildgewandt

Für den guten Zweck in die Pedale treten – beim STADTRADELN und als Rikscha-Pilot*in

In unserem sonst so laufaffinen HelpAge-Kosmos spielte ab Juni 2025 eine ganz andere Fortbewegungsart eine große Rolle: Beim STADTRADELN, einem internationalen Nachhaltigkeitswettbewerb für alle, die das Auto gerne mal zugunsten des Fahrrads stehen lassen, trat die Osnabrücker Bürgerschaft für den guten Zweck mächtig in die Pedale. Zwischen dem 4. und dem 24. Juni nahmen fast 4.000 Teilnehmer*innen an der Aktion teil und radelten zusammen insgesamt fast 750.000 Kilometer. Ein wunderbarer Erfolg, der gleich doppelt Gutes bewirkt: Durch das emissionsarme Fahrradfahren konnten knapp 122 Tonnen CO2 eingespart werden und dank großzügiger Sponsoren, die jeden geradelten Kilometer mit einer Spende von 7 Cent unterstützen, konnten außerdem rund 55.000 Euro Spenden gesammelt werden.  

Diese Spenden flossen in das erste deutsche Hilfsprojekt von HelpAge, das im Rahmen des STADTRADELNs offiziell vorgestellt wurde: Die Stadtteil-Rikscha von HelpAge, der AWO und dem Seniorenbeirat der Stadt Osnabrück. Seit Juni 2025 schaffen ehrenamtliche Rikscha-Pilot*innen Mobilitäts- und Begegnungsangebote für ältere Osnabrücker*innen: Die Rikscha kann für Ausfahrten in die Natur, zum Lieblingscafé oder zur Pflege sozialer Kontakte gemietet werden. Das Angebot, das eine Brücke zwischen den Generationen schlägt und zeigt, dass Wertschätzung, Mobilität und Freude im Alter jedem Menschen zustehen, kommt bei den Mitfahrenden gut an: “Das ist ganz was Neues und ein schönes Gefühl! Alle Leute, die uns entgegenkommen, haben ein Lächeln im Gesicht – keins zum Auslachen, sondern zum Anlachen,” freut sich eine der ersten Mitfahrerinnen.   

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„Becher rein, Spender*in sein!“: Unter diesem Motto sammelten unsere wundervollen ehrenamtlichen Unterstützer*innen beim Schlossgarten Open Air 2025 13.000 Euro für den guten Zweck. © Kai Ostermann/ bildgewandt

Gute Musik, tolle Atmosphäre und Engagement mit Herz: Das Schlossgarten Open Air 2025 

Im August verwandelte sich der Osnabrücker Schlossgarten wieder einmal in eine Partymeile: Vom 15. bis 17. August fand das Schlossgarten Open Air im Herzen der Friedensstadt statt. Bei bestem Wetter drängten sich über das Wochenende verteilt rund 12.000 Besucher*innen vor der Bühne, um der Musik von (inter-)nationalen Top-Stars wie Johannes Oerding, Kool & The Gang und Nile Rodgers oder der Elektro-Ikone Paul Kalkbrenner zu lauschen.  

HelpAge Deutschland war auch in 2025 erneut der offizielle Charity-Partner des Festivals und durfte auf dem Gelände (Pfandbecher-)Spenden sammeln sowie an unserem HelpAge-Stand über unsere weltweite Projektarbeit zugunsten älterer Menschen informieren. Das Ergebnis spricht für sich: Dank der tatkräftigen Unterstützung vieler ehrenamtlichen Helfer*innen, die mit ganz viel Freude und Leidenschaft das Gespräch mit den Festivalgästen suchten, um über unsere weltweit Projektarbeit zu informieren und Pfandbecher zu sammeln, und der Großzügigkeit der Konzertbesucher*innen und des Veranstalters, der Goldrush Produktion GmbH, konnten wir durch Pfandbecher- und Bargeldspenden 13.000 Euro für den guten Zweck sammeln. Die gesammelten Spenden fließen direkt unsere Initiative FriedensSpender und ermöglichen älteren Menschen in Krisen- und Konfliktregionen ein würdevolleres und friedvolleres Leben.    

Personen sitzen im Rathaus und hören eine Rede.
Zum 20. Geburtstag wollen alle Gratulieren: Volles Haus im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses. © Kai Ostermann/ bildgewandt

20 Jahre HelpAge – 20 Jahre Einsatz für ältere Menschen weltweit

Am 12. Juli 2025 feierte HelpAge runden Geburtstag: Vor genau 20 Jahren trafen sich einige engagierte Menschen in einem Osnabrücker Garten und starteten eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Gezielte Unterstützung für ältere Menschen im globalen Süden – das hatte es bis dato in Deutschland nicht gegeben. Und auch 20 Jahre nach unserer Gründung ist HelpAge immer noch die einzige Organisation in Deutschland mit diesem besonderen Schwerpunkt. Dennoch konnten wir in den vergangenen Jahrzehnten gemeinsam mit unseren wundervollen Unterstützer*innen so viel erreichen: In mehr als 177 Hilfsprojekten in 46 Ländern verhalfen wir Millionen älterer Menschen zu einem würdevolleren Lebensabend. Möglich wurde diese Arbeit durch insgesamt rund 8,4 Millionen Euro Spenden, die uns in den letzten 20 Jahren anvertraut wurden, unermüdliches ehrenamtliches Engagement und dem Weitertragen unseres Anliegens. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Sie an unserer Seite zu wissen ist für uns von unschätzbarem Wert!  

So ein runder Geburtstag will natürlich auch gefeiert werden: Zum internationalen Tag der älteren Generation am 1. Oktober feierte HelpAge sein 20-jähriges Bestehen mit einem Festakt im historischen Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses. Vor zahlreichen geladenen Gästen zeichneten Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, Sprecher des Aufsichtsrats von HelpAge Andreas Landwehr und die Schauspieler*innen und HelpAge-Botschafter*innen Walter Sittler und Barbara Lanz die Entwicklung von HelpAge von einer kleinen Organisation mit einem Budget von rund 5.000 Euro hin zu einer internationaltätigen Hilfsorganisation mit einem Gesamtumsatz von etwa 15 Millionen Euro nach und betonten wie wichtig es nach wie vor ist, solidarisch mit und engagiert für ältere Menschen zu sein.  

Und was wäre ein Geburtstag ohne Geschenke? So etwas ähnliches müssen sich auch ein paar engagierte ehrenamtliche Helfer*innen gedacht haben. Also haben sie kurzentschlossen einen 20-Stunden-Lauf zu unseren Ehren geplant, über 160 laufbegeisterte Osnabrücker*innen akquiriert und gemeinsam mit ihnen rund 11.000 Euro für den guten Zweck gesammelt. Wir sind schwer beeindruckt von diesem Engagement und sagen von Herzen „Danke“.   

Nadine Fels und Dr. Tom Kafczyk vor dem HelpAge Deutschland-Schild am Standort Osnabrück.
Nadine Fels und Dr. Tom Kafczyk übernehmen zum Oktober die operative Leitung von HelpAge Deutschland. © Kai Ostermann/ bildgewandt

Neue geschäftsführende Vorstände bei HelpAge 

Im Oktober wurde jedoch nicht nur auf die letzten 20 Jahre zurückgeblickt, sondern auch ein neues Kapitel in der Geschichte des Vereins aufgeschlagen: Unsere langjährige Geschäftsführerin Sonja Birnbaum verkündete bei dem Rathausempfang ihren Abschied von HelpAge. Birnbaum übernahm 2021 die Geschäftsführung von Mitbegründer Lutz Hethey. In einer Zeit globaler Krisen – von der COVID-19-Pandemie bis zum Krieg in der Ukraine – gelang es ihr, HelpAge als starke Stimme in der deutschen Zivilgesellschaft zu etablieren und die Perspektive des würdevollen Alterns in die internationale Zusammenarbeit einzubringen. Besonders engagierte sie sich für die Rechte älterer Frauen, ob bei der UN-Frauenrechtskommission oder in der Debatte um feministische Außenpolitik.   

Auf Sonja Birnbaum folgen Nadine Fels und Dr. Tom Kafczyk, die als erfahrene Doppelspitze die geschäftsführende Leitung des Vereins übernommen haben. Beide haben HelpAge in den vergangenen Jahren bereits in zentralen Positionen geprägt und bringen neben umfangreichem Fachwissen auch große Leidenschaft für die Sache älterer Menschen mit. Voller Energie blickt Nadine Fels auf die kommenden Aufgaben: „Tom und ich übernehmen HelpAge in spannenden wie auch herausfordernden Zeiten. Gerade jetzt, wo auf der Welt Krisen zunehmen und die Erfolge der internationalen Zusammenarbeit durch gekürzte Budgets bedroht sind, ist der Einsatz für die Rechte und Würde älterer Menschen weltweit umso wichtiger und lohnenswerter. Mit unserer Arbeit stellen wir ältere Menschen in den Mittelpunkt, damit sie nicht länger übersehen und vergessen werden.“ Gleichzeitig blicken Fels und Kafczyk dankbar auf die Zusammenarbeit mit Sonja Birnbaum: „Wir danken Sonja von Herzen für ihre engagierte Arbeit zugunsten älterer Menschen. Ihre Führung in den letzten Jahren ist die Basis, auf der wir als neuer geschäftsführender Vorstand nun aufbauen und die Organisation weiterentwickeln werden. Wir wünschen Sonja alles Gute auf ihrem weiteren beruflichen und privaten Weg!“ 

Personengruppe vom Charity Dinner.
Sorgten für einen unvergesslichen Abend: Die Spitzenköch*innen und Redner*innen rund um die Initiatoren des Charity Dinners Thomas Bühner (links) und Gunnar Sander (rechts). © Anton Hirschle/ WACH Studio GmbH

Genuss für den guten Zweck beim Charity Dinner 2025 

Der 7. November 2025 stand vollends im Zeichen der Kulinarik, die Gaumen und Herzen bewegt: Anlässlich des 7. Charity Dinners luden der Unternehmer Gunnar Sander und der Drei-Sternekoch Thomas Bühner zu einem Abend ein, der Genussmomente mit dem Einsatz für ältere Menschen weltweit verband. Erstmalig fand das Dinner im Hof Hawighorst bei Wallenhorst statt. In edler Atmosphäre in der restaurierten und umgebauten Scheune des Hofs fanden sich rund 100 engagierte Gäste ein, um bei köstlichem Essen und exquisiten Weinen den inspirierenden Inputs ausgewählter Redner*innen aus dem HelpAge-Kosmos zu lauschen.  

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten die drei Spitzenköch*innen Carol Mühlenbrock, Thomas Bühner und Tom Elstermeyer: Sie kreierten ein fein abgestimmtes Menü, das kenianische Geschmackswelten mit herbstlichen Aromen vereinte. Das Herzstück des Abends war ein Gespräch zwischen der HelpAge-Projektreferentin Katharina Feldmann und Andrew Kavala - Geschäftsführer von MANEPO, unserer Partnerorganisation in Malawi, und Mitglied der African Commission on Human and Peoples‘ Rights (ACHPR) der Afrikanischen Union. Kavala berichtete von der Situation Älterer in Malawi und der gemeinsamen Arbeit von MANEPO und HelpAge. Außerdem stellte er ein ambitioniertes Projekt vor: Aktuell errichtet MANEPO die erste geriatrische Pflegeeinrichtung des Landes.  

Der genussvolle Abend war nicht nur ein Erfolg für die Gaumen der Anwesenden: Dank des großzügigen Engagements der Gäste konnten rund 45.000 Euro für unsere Projektarbeit zugunsten älterer Menschen weltweit gesammelt werden. Wir bedanken uns bei allen Anwesenden, die mit ihrem wundervollen Engagement zu Erfolg des Abends beigetragen haben.  

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Mit Ihren Spenden im Rahmen des „WDR 2 Weihnachtswunders 2026“ unterstützen Sie unsere Arbeit in Uganda, die die Ernährungssituation älterer Menschen und ihrer Familien verbessert.

Überwältigende Solidarität zum Fest: das „WDR 2 Weihnachtswunder“ 

Weihnachtszeit ist Spendenzeit: Bereits zum vierten Mal veranstaltete der Westdeutsche Rundfunk das „WDR 2 Weihnachtswunder“ und HelpAge war wieder einmal mit dabei. Gemeinsam mit dem Hilfsbündnis Aktion Deutschland Hilft ruft der WDR in der Vorweihnachtszeit seine Zuhörer- und Zuschauerschaft zum Spenden auf. Das Motto des diesjährigen „Weihnachtswunders“: „Gemeinsam gegen den Hunger in der Welt“. Für HelpAge war die Aktion in diesem Jahr etwas ganz Besonderes: Im Oktober begleitete uns die WDR-Journalistin und Moderatorin Steffi Neu auf eine Reise in unsere Hilfsprojekte nach Uganda. Dort traf Frau Neu auf viele ältere Menschen, die sie mit ihrem Mut und ihrer Lebensfreude nachhaltig beeindruckten. So sehr, dass wir eingeladen wurden, bei der großen Abschlussveranstaltung im Glashaus, einem gläsernen Radiostudio in der Essener Innenstadt, von unserer Arbeit zu berichten und älteren Menschen im globalen Süden eine laute Stimme zu geben.   

Das „WDR 2 Weihnachtswunder 2026“ war ein durchschlagender Erfolg: Dank des unermüdlichen, rührenden und durchaus kreativen Engagements des WDR-Publikums konnten vorläufig 15.644.256 Euro gesammelt werden, die nun auf alle beteiligten Hilfsorganisationen aufgeteilt werden. Wir sind dankbar und glücklich über dieses bewegende Engagement. Es zeigt eindrücklich, wie viel wir alle für den guten Zweck bewegen können, wenn wir an einem Strang ziehen. Vielen Dank an alle, die das „WDR 2 Weihnachtswunder 2026“ unterstützt haben! 

Ansprechperson

Nadine Fels, neue geschäftsführende Vorständin von HelpAge Deutschland, vor Weltkarte im Büro

Nadine Fels

Geschäftsführender Vorstand und Vorstandssprecherin