Jede Oma zählt
Helferin übergibt eine Tüte mit Hilfsgütern

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HelpAge Deutschland e.V. leistet Hilfe für ältere Menschen weltweit und bietet als Arbeitgeber Stellen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, Humanitären Hilfe, Bildungsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising, sowie Verwaltung. Wenn Sie eine sinngebende Tätigkeit suchen und Teil einer innovativen NGO werden möchten, beachten Sie bitte die aktuellen Ausschreibungen.

Aktuelle Stellenangebote

  • Praktikant*in (m/w/d) im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

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  • Praktikant*in (m/w/d) im Projektbereich

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  • Aushilfe im Projektbereich – Schwerpunkt Qualitätsmanagement

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  • Gutachter*in / Gutachterteam für eine Ex-Post-Evaluierung von zwei Projekten in Kambodscha und Tansania

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Stellenangebote per E-Mail

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Häufig gestellte Fragen

HelpAge Deutschland schreibt ausschließlich Stellen in Deutschland aus.

Oftmals erhalten wir die Anfrage, ob wir Freiwilligendienste beispielsweise in Afrika anbieten. HelpAge entsendet keine Volunteers in die Projekte, da wir die lokalen Kräfte vor Ort stärken und dort über qualifiziertes Personal verfügen. Es gibt jedoch viele Freiwilligendienste in Deutschland, an die man sich bei Interesse wenden kann (u.a. weltwärts, ASA/GLEN, IRENE).

HelpAge Deutschland bietet regelmäßig die Möglichkeit, in den verschiedenen Bereichen der Geschäftsstelle in Osnabrück ein Praktikum zu absolvieren.

Gerne nehmen wir Initiativbewerbungen entgegen. Aufgrund begrenzter Mittel ist es uns jedoch meist nicht möglich, eine entsprechende Stelle neu zu schaffen. Jedoch wird Ihre Bewerbung bei anstehenden Ausschreibungen Berücksichtigung finden.

Auf folgenden Seiten können Sie weitere Ausschreibungen finden: www.epo.de, www.cinfo.ch, www.entwicklungsdienst.de, www.reliefweb.int, www.devnetjobs.org, www.developmentaid.org, www.coordinationsud.org

HelpAge Deutschland e.V. sucht für jeweils drei Monate ab August und November 2021 ein*e

Praktikant*in im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising


Das entwicklungspolitische Hilfswerk HelpAge Deutschland e.V. wurde 2005 gegründet, um älteren Menschen weltweit eine Stimme zu geben. Als Teil eines globalen Netzwerks macht sich HelpAge dafür stark, dass die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte der älteren Generation weltweit beachtet werden. Unser Ziel ist es, dass ältere Menschen in der Katastrophenhilfe nicht mehr übersehen werden, dass universelle Renten eingeführt werden, dass Menschen in hohem Alter weder schwere Knochenarbeit leisten noch betteln müssen. Kurzum: HelpAge setzt sich dafür ein, dass Menschenrechte auch für Alte gelten, dass ihnen Gerechtigkeit und Respekt zuteilwerden.


Mögliche Aufgagben Ihres Praktikums:
  • Zuarbeit in der Öffentlichkeits- und Pressearbeit, z.B. im Rahmen der Webseite oder dem Schreiben verschiedener Newsletter
  • Unterstützung im Spendenservice, beispielsweise in der Kommunikation mit Spender*innen und Interessierten
  • Unterstützung in der Organisation sowie Mitbetreuung von (bundesweiten) Veranstaltungen
  • Mithilfe in der Kommunikation via Social Media
  • Datenpflege und -aufarbeitung
  • Recherchearbeit zu verschiedenen Themen und Methoden des Fundraisings

Das sollten Sie mitbringen:
  • Interesse am Schreiben zielgruppenorientierter Texte sowie Affinität zu Social Media
  • Kommunikationsstärke und Überzeugungskrafte
  • sehr gute deutsche sowie sichere englische Sprachkenntnisse 
  • Eigenverantwortliches und flexibles Arbeiten
  • ein offenes, freundliches und aufgeschlossenes Auftreten
  • Sicherer Umgang mit geläufigen EDV-Anwendungen
  • Kenntnisse von und Interesse an Entwicklungszusammenarbeit

Das bieten wir:
Wir bieten Ihnen einen Einblick in die Arbeit einer international tätigen NGO sowie sinngebende Tätigkeiten im Bereich des Fundraisings und der Öffentlichkeitsarbeit. Die Praktikumsstelle ist auf drei Monate in Vollzeit angelegt (40-Stunden-Woche). Für das Praktikum bieten wir eine Aufwandsentschädigung von 450 Euro im Monat. Die Stelle ist jeweils ab dem 2. August und dem 1. November 2021 zu besetzen.


So bewerben Sie sich:
Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe Ihres möglichen Einstiegsdatums als pdf-Datei an:
Larissa Nardmann, Referentin für Spendenservice und Öffentlichkeitsarbeit, nardmann@helpage.de. Bei Fragen stehen wir Ihnen per E-Mail oder auch telefonisch unter 0541 580 540 4 zur Verfügung. 
HelpAge Deutschland e.V. sucht eine/n

Praktikant*in (m/w/d) im Projektbereich


Als entwicklungspolitisches und humanitäres Hilfswerk fördert HelpAge Deutschland die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte älterer Menschen und anderer vulnerabler Bevölkerungsgruppen. Unsere internationalen Projekte und Programme in den Regionen Afrika, Naher Osten, östliches Europa, Lateinamerika und Asien sollen älteren Menschen Anerkennung, finanzielle Absicherung, Wohlergehen und ein Leben in Würde ermöglichen. HelpAge Deutschland ist Partner des weltweiten Netzwerkes HelpAge International. Wir decken mit unserer Projektarbeit die Bereiche humanitäre Hilfe, Übergangshilfe und Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ab. Thematische Schwerpunkte sind dabei Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung, Flucht, psychische und physische Gesundheit, Rechte älterer Frauen und Männer, soziale und wirtschaftliche Sicherung und Katastrophenvorsorge.


Mögliche Aufgabenbereiche Ihres Praktikums:
  • Unterstützung bei der Entwicklung neuer Projektkonzepte, der Antragsstellung und Berichterstattung an das Auswärtige Amt (AA), Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ), Aktion Deutschland Hilft (ADH) und andere Geber
  • Unterstützung bei der Projektbegleitung, dem Monitoring, der Auswertung sowie der Erstellung von Verwendungsnachweisen
  • Pflege und Weiterentwicklung des Projektcontrolling-Systems
  • Unterstützung beim Qualitätsmanagement in der Projektarbeit
  • Aufarbeitung von Projektinformationen für diverse Spendenplattformen
  • Recherche für und Mitarbeit an Fachpublikationen in den Bereichen Alter, Gesundheit, Flucht etc.
  • Unterstützung bei der Außendarstellung der Projektarbeit (z.B. auf der Webseite, Broschüren etc.) und Erstellung von internen Textvorlagen und Berichten
  • Unterstützung bei den administrativen Aufgaben des Projektbereichs

Ihr Profil:
  • Bereitschaft, sich mit dem Themenkomplex Alter – Inklusion – EZ & Humanitäre Hilfe auseinanderzusetzen
  • gutes Zahlenverständnis und analytische Fähigkeiten
  • kommunikative Kompetenz und sichere englische sowie sehr gute deutsche Sprachkenntnisse, weitere Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil
  • Teamfähigkeit
  • Engagement und eigenständiges Arbeiten
  • interkulturelle Kompetenz und Sensibilität
  • erste Auslandserfahrung in der humanitären Hilfe oder der EZ (z.B. durch Praktika)
  • sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Office Word und Excel, ggf. Access

Wir bieten:
  • einen intensiven Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche des Programmbereichs
  • Mitarbeit in einem freundlichen, sehr engagierten und motivierten Team
  • ein spannendes und multikulturelles Arbeitsumfeld
  • die Gelegenheit, interessante und anspruchsvolle Aufgaben zu übernehmen
Die Praktikumsstelle ist auf 3 Monate in Vollzeit angelegt. Für das Praktikum bieten wir eine Aufwandsentschädigung von 450 Euro monatlich.


Ein Praktikum ist in den folgenden Zeiträumen möglich: 
  • 1. Oktober 2021 bis 31. Dezember 2021
  • 1. Januar 2022 bis 31. März 2022

Bewerben Sie sich!
Bewerbungen sind jederzeit willkommen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit einem Motivationsschreiben und Ihrem Lebenslauf unter Angabe des möglichen/gewünschten Zeitraums Ihres Praktikums an Tom Kafczyk, Leitung Projektbereich (kafczyk@helpage.de, 0541-580 540 57). Fragen nehmen wir auch gerne entgegen. 

HelpAge Deutschland e.V. sucht ab sofort eine Aushilfskraft auf 450 Euro-Basis (m/w/d) für den Projektbereich Schwerpunkt Qualitätsmanagement

Als entwicklungspolitisches und humanitäres Hilfswerk fördert HelpAge Deutschland die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte älterer Menschen. Unsere internationalen Projekte und Programme in den Regionalbereichen Afrika, Lateinamerika, Mittlerer Osten und Asien sollen älteren Menschen Anerkennung, finanzielle Absicherung, Wohlergehen und ein Leben in Würde ermöglichen. HelpAge Deutschland ist Partner des weltweiten Netzwerkes HelpAge International. Wir decken mit unserer Projektarbeit die Bereiche humanitäre Hilfe, Übergangshilfe und Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ab. Thematische Schwerpunkte sind dabei Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung, Inklusion, Gesundheit, Rechte älterer Frauen und Männer, Einkommens- und soziale Sicherung.

Aufgabenbereiche:

  • Unterstützung der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements von HelpAge Deutschland
  • Selbstständige Entwicklung von Instrumenten und Vorlagen, insbesondere zur Finanzplanung und zum Finanzmonitoring (unter Anleitung der QM-Beauftragten)
  • Unterstützung in der Entwicklung von HAD-internen Prozessplänen und Checklisten
  • Entwicklung von Schulungsmaterialen und Handbüchern für ausländische Partnerorganisationen in den Themenbereichen Antragsstellung, Förderrichtlinien, Projektimplementierung (insb. Finanz- und Wirkungsmonitoring)
  • Unterstützung in der Entwicklung einer Monitoring, Evaluation, Accountability und Learning (MEAL)-Strategie für HAD 
  • Allgemeine, bedarfsorientierte Unterstützung des Projektteams 
Ihr Profil:

  • Abschluss von mind. 4 Semestern in einem relevanten Studienbereich (bspw. Wirtschaftsingenieurswesen/ -informatik, Betriebswirtschaftslehre) oder abgeschlossene Berufsausbildung 
  • Sehr gute Kenntnisse im Umgang mit gängigen Office-Anwendungen (insb. MS Excel [Pivot und Makro]) sowie erweiterte IT-Kenntnisse 
  • gutes Zahlenverständnis und analytische Fähigkeiten
  • Vorerfahrungen im Projektmanagement und Qualitätsmanagement sind wünschenswert 
  • Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit sind von Vorteil 
  • Fähigkeit sich schnell in neue Themenkomplexe, wie die Projektarbeit in der Entwicklungszusammenarbeit oder humanitären Hilfe, einzuarbeiten
  • kommunikative Kompetenz sowie sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift, Spanischkenntnisse sind von Vorteil 
  • Teamfähigkeit, Engagement und eigenständiges Arbeiten sowie soziale und interkulturelle Kompetenz 
 Wir bieten:

  • Mitarbeit in einem freundlichen, sehr engagierten und motivierten Team
  • ein spannendes und multikulturelles Arbeitsumfeld
  • die Gelegenheit, interessante und anspruchsvolle Aufgaben eigenverantwortlich zu übernehmen
Die Stelle ist zunächst bis zum 31.05.2022 befristet. Eine Option auf Verlängerung besteht. Die Vergütung beträgt 450 Euro monatlich, mit flexibler Arbeitszeiteinteilung von 9 Stunden/Woche. Dienstort ist die Geschäftsstelle in Osnabrück. In Absprache ist mobiles Arbeiten zeitweise möglich. Die Stelle ist ab 01. Oktober 2021 zu besetzen. Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am Mitte September statt. 

Bewerben Sie sich!

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf und ggf. Nachweise in einer PDF-Datei) unter Angabe des frühestmöglichen Startdatums bis zum 05.09.2021 an Tom Kafczyk, projekte2@helpage.de.

1.     Kontext und Hintergrund

HelpAge Deutschland e.V. (HAD) wurde 2005 als eingetragener Verein mit Sitz in Osnabrück gegründet. HelpAge setzt sich als entwicklungspolitisches und humanitäres Hilfswerk für die Bedürfnisse und Rechte älterer Menschen weltweit ein, um Altersarmut und ­Diskriminierung sowie menschliches Leiden zu lindern, Teilhabe zu fördern und Eigenpotenziale zu stärken. Die Arbeitsschwerpunkte von HelpAge liegen in den Bereichen Altenrechte und Inklusion, Einkommen und Renten, Nothilfe, Gesundheit und Ernährung, Flucht und Migration sowie Klimawandel und Katastrophenvorsorge. Hauptgeber für die Projektarbeit sind das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), das Auswärtige Amt (AA) und Aktion Deutschland Hilft (ADH). Außerdem werden Spendengelder zur Umsetzung der Projektaktivitäten genutzt. 

HelpAge Deutschland ist Teil des seit 1983 bestehenden und weltweit anerkannten Netzwerks HelpAge International (HAI), das ein Netzwerk von Hilfsorganisationen zur Unterstützung älterer Menschen weltweit, insbesondere im Globalen Süden, ist. Das Netzwerk arbeitet mit insgesamt 158 Mitgliedsorganisationen in 86 Ländern zusammen.

2.     Ziele der Ex-Post-Evaluation 

HelpAge Deutschland e.V. (HAD) unterstützt seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit HelpAge International Tansania (HAITAN) sowie dem lokalen Partner HelpAge Cambodia (HAC) Projekte der integralen ländlichen Entwicklung. Ein besonderer Fokus liegt hier auf Ernährungssicherheit und Einkommensschaffung im Verbund mit Katastrophenschutzmaßnahmen und der organisatorischen Stärkung von kleinbäuerlichen Strukturen und Selbsthilfegruppen für ältere Menschen (Older People’s Associations, OPAs). Für zwei abgeschlossene durch das BMZ geförderten Projekte soll nun eine Ex-Post-Evaluierung (EPE) durchgeführt werden: 

  • „Altengerechte Katastrophenvorsorge und resiliente landwirtschaftliche Existenzgrundlagen in Battambang, Kambodscha“ (2015-2018) und 
  •  „Schutz und Förderung der Rechte älterer Frauen, ihres Selbstbewusstseins und ihrer Initiativkraft in sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht in Tansania“ (2013-2016)

Weitere Informationen zu den Projekten können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. 
 
Die vorgeschlagene EPE ist Bestandteil des laufenden Qualitätsmanagements zu Projektplanung und -umsetzung von HAD. Der Zweck dieser EPE ist eine Verbesserung von Projektdesign und -umsetzung hinsichtlich Relevanz, Effektivität, Effizienz, Kohärenz, Wirkung und Nachhaltigkeit. Der Fokus der EPE soll dabei auf der Überprüfung der Nachhaltigkeit und langfristigen Wirkungen der Projektmaßnahmen liegen,

  •  bezüglich der Stärkung von Selbsthilfeorganisationen (OPAs), und ihrer Kompetenz, die Bedürfnisse älterer Personen (hinsichtlich Gesundheit, Ernährungssicherheit, artizipation    in der Gemeinschaft) aufzugreifen sowie 
  •  bezüglich der Replikation dieser Projektmaßnahmen durch die staatliche Verwaltung auf lokaler und regionaler Ebene. 

Neben den Projektmaßnahmen sollen auch die Implementierungsstrukturen, insbesondere der Typ der lokalen Projektträger, analysiert werden. Auf Basis dieser Analysen soll die EPE Erkenntnisse und Empfehlungen für verschiedene Akteur*innen generieren, wie Projekte hinsichtlich ihrer Planung und Implementation nachhaltiger gestaltet werden können.
 

3.     Evaluationskriterien- und fragen

Die EPE wird sich an den Kriterien des Ausschusses für Entwicklungshilfe (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der Relevanz, Effizienz, Effektivität, Kohärenz, Wirkung und Nachhaltigkeit orientieren und dabei Querschnittsthemen wie Armut, Geschlechterverhältnisse und Umweltaspekte berücksichtigen. Die folgenden Fragestellungen werden zusätzlich im Ländervergleich beantwortet und somit können auch kontextspezifischen Faktoren stärker herausgearbeitet werden. Die konkreten Evaluierungsfragen werden vom ausgewählten Evaluationsteam entwickelt. Folgende Leitfragen sollen zur Orientierung dienen und den Rahmen der EPE vorgeben:
 
3.1      Relevanz
  • Haben die Projekte im länderspezifischen Kontext ein relevantes entwicklungspolitisches Problem aufgegriffen?
  • Ordneten sich die Projekte in übergeordnete Entwicklungsstrategien der Regierung ein oder setzten sie eigene, bisher vernachlässigte Akzente?
  • Entsprachen die Projektaktivitäten und -ziele den Prioritäten der Projektbegünstigten? Gab es drängende Probleme der Zielgruppen, die durch die Projekte nicht erfasst wurden? Wenn ja, warum nicht?
 
3.2      Effektivität
  •  Waren die entwicklungspolitische Herangehensweise der Projektträger und die durchgeführten Maßnahmen geeignet, die in den Projektanträgen definierten Hauptprobleme der Zielgruppen zu lösen oder zu verringern? 
  • Liegt den Projektaktivitäten und -zielen (auf Output, Outcome sowie Impact-Ebene) eine schlüssige Wirkungskette zugrunde und führte diese zur Erreichung der Ziele? 
  • Haben die Projektplanungen, -durchführungen und die Steuerung der Projekte ein hohes Niveau der Zielerreichung (quantitativ wie qualitativ) gewährleistet? 
  • Welche Indikatoren wurden von den Projektverantwortlichen zugrunde gelegt? Gab es eine Weiterentwicklung seit Projektende? 
  • Was waren die wesentlichen Lessons learned? Welche Maßnahmen waren besonders effektiv in Bezug auf das Erreichen der Projektziele?
  • Lassen sich Unterschiede in der Zielerreichung bei bestimmten Zielgruppen erkennen? (bspw.: Wurden andere Wirkungen bei Frauen oder Männern oder Menschen mit oder ohne Beeinträchtigung erreicht? Welche Aspekte beeinflussen ggfs. die Zielerreichung?) 
  • Wurden durch die Projektaktivitäten nicht-intendierte Wirkungen erzielt und wurden diese als mögliche Risiken ggfs. bereits in der Projektplanung berücksichtigt? 
 
3.3      Effizienz
  • Wurden die finanziellen Mittel und sonstigen Ressourcen insgesamt effizient und zum intendierten Zeitpunkt und für die intendierte Gruppe zur die Erreichung der Projektziele eingesetzt? 
  • In welchen Projektbereichen gelang das sehr gut? Gab es Projektbereiche, in denen das weniger gut gelang?
 
3.4      Kohärenz
  • Inwieweit passten die umgesetzten Projektmaßnahmen in den spezifischen Organisationskontext (interne Kohärenz)? 
  • Konnten Synergien mit anderen Projekten und Policy-Prozessen, insbesondere hinsichtlich Ageing und Disability, erzeugt werden oder haben sich Verknüpfungen gar negativ ausgewirkt?
  • Wurden die Projektmaßnahmen mit anderen Akteuren koordiniert? Gab es möglicherweise Duplikationen mit ähnlichen Vorhaben in den Zielregionen (externe Kohärenz)? 
 
3.5      Wirkung
  • Haben die Projekte wie geplant einen positiven und intendierten Beitrag zum Erreichen der übergeordneten Entwicklungsziele (Oberziele, allgemeine Projektziele) geleistet? 
  • Wurden mit den Projekten die Lebensbedingungen der Zielgruppen in wesentlichen Bereichen nachhaltig verbessert? 
  • Wurden ggfs. weitere positive und nicht intendierte Wirkungen erzielt? 
  • In welchen Bereichen wurden die wesentlichsten Fortschritte erzielt?
  • Gab es auch nicht intendierte negative oder gar kontraproduktive Ergebnisse, die ggf. auch längerfristige Wirkungen auf die Zielgruppen beinhalten?
  •  Wie haben die Projekte zum Capacity Development der OPAs als auch der Zielgruppen beigetragen? 
  • Sind die Zielgruppen in ihrem Empowerment gestärkt worden? Haben sie sich in ihrer Autonomie und Selbstbestimmung substanziell weiterentwickelt?
 
3.6      Nachhaltigkeit
  • Waren die Zielgruppen und die lokalen Akteur*innen an der Identifikation und Umsetzung der Projekte in maßgeblicher Weise beteiligt und konnte so die Ownership über die Projekte gesichert werden? 
  • Waren die Ausbildungen und die technische Beratung für die Zielgruppe ausreichend, um stabile Organisationsstrukturen zu entwickeln?
  • Haben sie sich Fähigkeiten und technisches Know-how angeeignet, um ihre Interessen auch nach Projektende eigenmächtig und selbstverantwortlich wahrzunehmen? 
  • Wie sind die Ergebnisse und vor allem die unter 3.4 genannten Wirkungen der Projekte im Hinblick auf die institutionelle, organisatorische/ strukturelle, technische, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit insgesamt zu bewerten?
  • Wie haben sich die Beziehungen zwischen OPAs und Regierungsvertreter*innen von Behörden/ oder technischen Abteilungen entwickelt?
  • Hatten die Projekte erkennbar Einfluss auf die Entwicklungsstrategien und die konkrete Arbeit von zuständigen staatlichen Institutionen in ihren Regionen? (z.B. das Mainstreaming einer altengerechte Katastrophenvorsorge in Kambodscha oder die stärkere Verankerung von Frauenrechten sowie Unterstützungsmechanismen in der tansanischen Rechtsprechung)
  • Verfügten die Projekte über eine Exit-Strategie und wurde diese implementiert? 
 
Zu Kambodscha: 
  • Konnten die Selbsthilfestrukturen und –aktivitäten (z.B. OPA-Katastrophenvorsorgekomitees) aufrechterhalten werden? Welche Unterstützung leisten die OPAs an ihre Mitglieder? 
  • Wie viele OPA-Katastrophenvorsorge-Komitees arbeiten und führen die während der Projektlaufzeit eingeführten Maßnahmen (Training, Notfallübungen) eigenständig weiter? Konnten die OPA- Katastrophenvorsorge-Komitees bei möglicherweise nach Projektende aufgetretenen Katastrophen unterstützend tätig sein? Werden präventive Maßnahmen, wie bspw. Notfallübungen, weiterhin durchgeführt? 
  • Wie arbeiten die revolvierenden Fonds zur Kleinstkreditvergabe, die in jeder OPA zur Unterstützung der Aktivitäten eingeführt wurden? Werden die Fonds weiterhin von den OPAs genutzt? Wie werden die Fonds weiterhin von der Zielgruppe genutzt? Werden kommunale Fördermittel beantragt und bewilligt? 
  • Welche Rolle spielen die OPA-Föderationen als Interessenvertretung und für die Lobbyarbeit, um die Anliegen auf höherer politischer Ebene zu vertreten?
  • Ist die Wasserversorgung in angemessener Qualität und Quantität in den Zielgemeinden weiterhin sichergestellt?  Gibt es möglicherweise nicht-intendierte negative Konsequenzen durch die Wasserversorgung? 
  • Wenden die Zielgruppen weiterhin klimaangepasste und widerstandsfähige Landnutzungsmaßnahmen an? 
 
 Zu Tansania
  • Sind Veränderungen der traditionellen frauenfeindlichen Vorstellungen und Verhaltensmuster zu erkennen, insbesondere in Bezug auf das Thema Hexerei und Aberglauben? Ist das Auftreten von altersbezogenen Gewalthandlungen in den Projektregionen nachhaltig reduziert worden? 
  • Sind bei verschiedenen Stellen (lokalen Führungspersonen auf Gemeindeebene, Polizei, Verwaltung, Gerichte auf lokaler und regionaler Ebene) Veränderungen in der Rechtsauffassung zu verzeichnen? 
  • Sind die Anliegen älterer Menschen, insbesondere älterer Frauen, stärker auf der Tagesordnung lokaler Organisationen, Verbände und der Zivilgesellschaft gesetzt? Konnten initiierte Netzwerke aufrechterhalten werden? Treten ältere Menschen weiterhin für ihre Rechte ein? 
  • Welche Arbeitsbeziehungen zur nationalen Regierungsebene bestehen weiterhin? 
  • Welche Verordnungen und Gesetze auf nationaler oder regionaler Ebene sind ggfs. zugunsten der Rechte älterer Frauen angepasst worden?
  • Sind die Projektbegünstigten weiterhin in ihren IGAs tätig und können sie dadurch (teilweise) ihren Lebensunterhalt decken? 
  • Bestehen rechtliche Unterstützungsmechanismen auf Gemeindeebene fort? 
  • Sind ggfs. nicht-intendierte positive oder negative ökologische Wirkungen aufgetreten? 
 

4.     Fachlich-methodologisches Konzept 

Die Evaluierung wird sich an den Evaluationsstandards der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) orientieren sowie die OECD-DAC Prinzipien und Standards für partizipative, objektive, glaubwürdige, geschlechtsspezifische und faire Evaluierung beachten. Zur Beantwortung der Evaluierungsfragen soll ein Mix aus quantitativen und qualitativen Erhebungsmethoden eingesetzt werden. Gewählte Methoden sollen inklusiv sein und soziale und kulturelle Kontexte berücksichtigen. Nach Möglichkeit sollen partizipative Methoden, die Selbstreflektion fördern, angewandt werden. Vorgeschlagene Datenerhebungs-Instrumente beinhalten: 

  • Literaturrecherche und umfassende Dokumentenanalyse projektrelevanter Unterlagen 
  • SWOT-Analysen mit Projektverantwortlichen zur qualitativen Bewertung der Projekte
  • Befragungen (Surveys) von relevanten Zielgruppen und weiteren Stakeholdern
  • Leitfadengestützte Interviews mit Schlüsselakteuren und Projektmitarbeitenden 
  • Workshops und Fokusgruppendiskussionen mit Zielgruppen und weiteren Stakeholdern des Projekts 

Es liegt in der Verantwortung des Evaluationsteams im Angebot einen geeigneten Methodenmix darzustellen, welcher den Zielen und Zwecken der EPE gerecht wird. 

Eine Primärdatenerhebung in den Projektländern ist zum aktuellen Zeitpunkt vorgesehen. Angesichts der anhaltenden Pandemielage sollen alle Aktivitäten in Einklang mit den jeweiligen nationalen Regulierungen und Maßnahmen zur COVID-19 Prävention geplant und durchgeführt werden.  Das Evaluationsteam sollte dennoch – angesichts der anhaltenden Pandemielage – mögliche Umsteuerungsvorschläge hinsichtlich einer remote Evaluierung vorschlagen. 

5.     Leistungen und Outputs 

1.      Inception Report: Das Evaluationsteam wird auf Basis der ToR, einer ersten Dokumentenanalyse sowie Rücksprache mit HAD einen ersten Inception Report in englischer Sprache erstellen. Dieser soll eine erste Situationsanalyse darstellen und die Datenerhebungsinstrumente sowie einen detaillierten Arbeitsplan beinhalten (max. 5 Seiten). 
2.      Datenerhebung: Das Evaluationsteam wird auf Basis des Inception Report und unter Nutzung der unter 1. (Inception report) festgelegten Datenerhebungsinstrumente Primärdaten in den Projektländern erheben.
3.      Kurz-Workshop zur Diskussion und Validierung vorläufiger Evaluierungsergebnisse in den Projektländern: Während der Reise in die Projektländer werden die vorläufigen Evaluierungsergebnisse jeweils den Schlüsselakteur*innen vorgestellt (z.B. Projektimplementierer und weitere lokale Partner, Distriktverwaltungen, etc.) 
4.      Erstellung eines Berichtsentwurfs: Das Evaluationsteam wird einen Berichtsentwurf in englischer Sprache erstellen, welcher mit HAD und den Projektpartnern zur Kommentierung geteilt und besprochen wird. Die Berichtsstruktur wird gemeinsam mit HAD festgelegt. 
5.      Fertigstellung des Evaluationsberichts:  Der finale Evaluationsbericht (inkl. Layout) sollte eine max. Länge von 30 Seiten nicht überschreiten (ohne Anhänge). Außerdem soll eine max. 5-seitige Zusammenfassung sowie eine kurze Power-Point-Präsentation in englischer und deutscher Sprache erstellt werden und 10 Exemplare des Evaluationsbericht gedruckt werden. Die Ergebnisse sollen ggfs. in relevanten entwicklungspolitischen Fachzeitschriften und -portalen veröffentlich werden. Kommentare zum vorherigen Berichtsentwurf werden in der finalen Version tabellarisch dargestellt und ihre Adressierung dokumentiert.
6.      Case Studies und Fotos: Zur Nutzung der Ergebnisse für die breite Öffentlichkeit sollten pro Land 3-5 Case-Studies von Begünstigten inkl. Portraits und Fotos im Lebensumfeld gemacht. Eine Einwilligung zur Verwendung in der Öffentlichkeits- und Spendenarbeit muss eingeholt werden. Die Case-Studies sollen vielfältig sein und die zur Verfügung gestellten Leitfragen berücksichtigen.
7.      Abschlussworkshop zur Vorstellung der Evaluationsergebnisse: Ein Abschlussworkshop zur Vorstellung der Evaluationsergebnisse mit interessierten Akteuren aus Deutschland und den Projektländern (Fördermittelgebern, anderen (I)NGOs etc.) wird vom Evaluationsteam organisiert und geleitet.            

6.     Anforderungen an das Evaluationsteam 

Das Evaluationsteam soll aus einer/einem internationalen Evaluatorin/Evaluator sowie lokalen Evaluator*innen mit Erfahrung in den beiden Projektländern zusammengesetzt sein. Der Vertrag soll zwischen HAD und der/dem internationalen Gutachterin/Gutachter bzw. dem Consulting-Unternehmen geschlossen werden. 

Bei Bedarf können HAD und Projektpartner in Tansania und Kambodscha Kontakte von möglichen lokalen Gutachter*innen zur Verfügung stellen. 

Anforderungen an die internationale Evaluatorin/den internationalen Evaluator: 

  • Relevanter akademischer Hintergrund
  • Mind. 3 Jahre nachweisbare Erfahrung in Monitoring und Evaluierung von Entwicklungsprojekten in Afrika und Südostasien
  • Umfassende Erfahrung in der Erhebung, Verarbeitung, Auswertung und Bewertung quantitativer und qualitativer Daten, insbesondere in der Durchführung von Befragungen
  • Erfahrung in der Arbeit in gemischten Evaluierungsteams  
  • Erfahrung in der Durchführung von Ex-Post-Evaluationen sind von Vorteil
  • Idealerweise Erfahrungen mit Identifizierung, Planung und Implementierung von Projekten zur ländlichen Entwicklung, Kenntnisse über ökologische und an den Klimawandel angepasste Landwirtschaft, sowie Kenntnisse über soziale und Gender-Prozesse in ländlichen Gemeinden
  • Landeskenntnisse in Tansania und Kambodscha sind wünschenswert 
  • Sehr gute englische Sprachkenntnisse 

Anforderungen an die nationalen Evaluator*innen:  

  • Relevanter akademischer Hintergrund 
  • Mind. 3 Jahre nachweisbare Erfahrung in Monitoring und Evaluierung von Entwicklungsprojekten 
  • Umfassende Erfahrung in der Erhebung, Verarbeitung, Auswertung und Bewertung quantitativer und qualitativer Daten, insbesondere in der Durchführung von Befragungen
  • Erfahrung in der Arbeit in gemischten Evaluierungsteams 
  • Erfahrung in der Durchführung von Ex-Post-Evaluationen sind von Vorteil
  • Detaillierte Kenntnisse der sozio-politischen Gegebenheiten in Tansania/Kambodscha 
  • Sehr gute Kenntnisse in den jeweiligen Landessprachen 

Die Unterstützung des Evaluationsteams durch Datensammler*innen ist vorgesehen.   

7.     Verantwortlichkeiten 

Die Evaluatorin/der Evaluator bzw. das Evaluationsteam verantwortet die gesamte Durchführung des Evaluationsprozesses und Erbringung der unter Punkt 5. genannten Leistungen, inklusive der Reisevorkehrungen sowie der Planung der Datenerhebung. 
 
HAD ist Vertragspartner und für die übergeordnete Koordination sowie die Vereinbarung von Meilensteinen verantwortlich.
 
HAD Projektpartner in Kambodscha und Tansania stehen als Ansprechpersonen vor Ort zur Verfügung und unterstützen die Evaluator*innen in der Kontaktaufnahme mit relevanten Stakeholdern. 
 
Vorläufiger Zeitrahmen: 

g


8.     Bewerbungsverfahren 

Bewerber*innen werden gebeten die folgenden Bewerbungsunterlagen in englischer Sprache einzureichen:
  • Anschreiben mit kurzer Zusammenfassung der Eignung
  • Fachliches Angebot (2-3 Seiten inkl. einer ersten Darstellung der vorgeschlagenen Methodologie)
  • Lebensläufe der vorgeschlagenen Evaluator*innen 
  • Finanzielles Angebot (inkl. Mengengerüst und Angabe der für lokale und internationale Evaluator*innen angesetzten Tagessätze sowie Reisekosten und weiteren Kosten (vgl. Absatz 5)). NB: In Kambodscha werden 15% Steuern für Freiberufler*innen fällig. 
  • Zwei Arbeitsbespiele als Referenzen 
  • Eigenerklärungen zum Datenschutz und zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe i.S.d. § 31 UVgO i.V.m. §§ 123, 124 GWB (Beispielformulare kann unter feldmann@helpage.de angefordert werden) 



Wir bitten darum, in Angeboten in geeigneter Art und Weise auf die u.g. Bewertungskriterien einzugehen: 
  • Profil, fachliche Kompetenzen und Erfahrungen des Evaluationsteams (max. 20 Punkte) 
  • Die vorgeschlagene Methodologie inkl. Zeit- und Arbeitsplan (max. 20 Punkte) 
  • Das finanzielle Angebot (max. 10 Punkte) 

Es wird darauf hingewiesen, dass auch Form, Struktur und Übersichtlichkeit des Angebotes mit in die Wertung einfließen.

Die Bewerbungsunterlagen sollen in einem PDF-Dokument bis 20.10.2021 unter der E-Mailaddresse tender@helpage.de eingereicht werden. Unterlagen, die nicht über die o.g. Adresse oder unvollständig eingereicht werden, können leider nicht berücksichtigt werden. Wir behalten uns vor, Interviews mit Bewerber*innen zur Entscheidungsfindung zu führen.

Für inhaltliche Rückfragen steht Katharina Feldmann (feldmann@helpage.de) bis zum 06.10.2021 zur Verfügung.