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Gesundheit & Ernährung

Ernährung und Gesundheit stehen in unmittelbarer Relation zueinander, im Besonderen wenn Menschen älter werden. Wir arbeiten daran, die Gesundheit und Nahrungsversorgung älterer Menschen zu verbessern und u.a. Gesundheitsdienstleistern dabei zu helfen, sich den Herausforderungen des globalen Alterns zu stellen.

Das Thema im Überblick

Herausforderungen beim Thema Gesundheit

Derzeit beanspruchen Behandlungen von Infektionskrankheiten wie Aids, Malaria oder Tuberkulose sowie Maßnahmen der Familienplanung den größten Teil der Ausgaben im Gesundheitswesen der Entwicklungsländer. Der demografische Wandel hat jedoch auch zu einer epidemiologischen Neuordnung geführt, indem sich das Vorherrschen von Infektionskrankheiten auf nicht übertragbare oder chronische Krankheiten verlagert hat. Vier Fünftel der Todesfälle durch NCDs (Noncummunicable Diseases, wie beispielsweise Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) sind in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu verzeichnen. An NCDs leiden im Durchschnitt besonders häufig ältere Menschen.

Dennoch bleibt ihnen der Zugang zu Gesundheits- und Pflegediensten häufig komplett verwehrt. Gründe dafür sind: physische und finanzielle Barrieren, fehlendes Bewusstsein für Gesundheitszustände oder ein Mangel an Wissen über Rechte und Ansprüche. Aber auch die fehlende Ausbildung und Sensibilität des Gesundheitspersonals spielt bei der schlechten Versorgung alter Menschen eine wichtige Rolle.

Unser Ansatz

HelpAge unterstützt Projekte, die dafür sorgen, dass alte Menschen mit chronischen Krankheiten in Gesundheitsprogramme aufgenommen, dort regelmäßig untersucht und mit Medikamenten versorgt werden. Auch bei der Nothilfe werden die besonderen medizinischen Bedürfnisse der Senioren, die chronisch krank sind, berücksichtigt.

Die Sonderrolle von HIV/AIDS

Ältere Menschen sind auf verschiedene Arten von HIV/AIDS betroffen. Es sind die Alten, die sich um ihre schwerkranken Töchter und Söhne kümmern, sowie bei deren Tod die Betreuung und Versorgung für Millionen Aids-Waisen, weltweit über 17 Millionen Kinder, übernehmen. Dabei haben sie oft nicht einmal genug, um sich selbst versorgen zu können. Alte Menschen spielen eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. Doch ihre gesellschaftliche Leistung und ihre Sorgen werden ignoriert.

Dazu kommt, dass in den UN-Statistiken zu HIV-Infektionsraten nur Personen zwischen dem 15. und 49. Lebensjahr erfasst werdeb. Es wird geschätzt, dass etwa 2,8 Millionen Menschen über 50 Jahren mit HIV infiziert sind. Vor allem arme ältere Frauen, die mit HIV leben, werden mehrfach aufgrund ihres Alters, ihres Geschlechts, ihres HIV-Status und ihres Wohlstands diskriminiert. Ihnen werden Informationen und Dienstleistungen verweigert, sie erleiden Gewalt und werden daran gehindert, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Unser Ansatz zum Thema HIV/AIDS

In Kooperation mit lokalen Partnern bietet HelpAge Unterstützung bei der häuslichen Pflege der Aids-Kranken und Zugang zu Gesundheits- und Bildungsprogrammen. Darüber hinaus helfen wir bei der Vergabe von Kleinkrediten und organisieren Einkommen schaffende Maßnahmen. Außerdem helfen wir bei der Gründung und Organisation von Selbsthilfeorganisationen und beziehen die dörflichen Gemeinschaften zur Unterstützung alter Menschen mit ein.

Außerdem kämpfen wir dafür, dass ältere Menschen in die HIV-Statistiken der UN aufgenommen und bei Bedarf finanziell unterstützt werden. Es muss ein gesetzlicher Rahmen verankert werden, der ihre Rechte schützt, sowie ein Dienstleistungsangebot geschaffen werden, welches auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist.

Herausforderungen beim Thema Ernährung

Ernährungssicherheit bedeutet, jeder Zeit ungehindert physischen, sozialen und ökonomischen Zugang zu ausreichender und ausgewogener Ernährung zu haben. Oftmals ist dieser Zugang jedoch gehindert, u.a. etwa durch zusammengebrochene Strukturen in Folge von Kriegen und Konflikten, finanzielle Armut, Ressourcenmangel, oder durch Klimawandel bedingte Naturkatastrophen. In ruralen Regionen ist die Lage besonders verheerend. Dort lebt der Großteil aller Hungernden. Oftmals müssen lange Distanzen zurückgelegt werden, um Nahrung und Trinkwasser besorgen. Alte oder kranke Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind dazu nicht in der Lage.

Unser Ansatz

Wir setzen uns dafür ein, dass das Hungerleid ein Ende nimmt und alle Menschen sich dauerhaft ausreichend ernähren können. Langfristig zielen unsere Projekte darauf ab, dass landwirtschaftliche Produktionen sowohl für die Selbstversorgung als auch für den Markt gesteigert werden. Dies geschieht vor allem durch landwirtschaftliche Inputs, Wissensvermittlung und die Förderung von Vermarktungsinitiativen.

Projekte zum Thema: Gesundheit & Ernährung

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Aktuelles zum Thema: Gesundheit & Ernährung

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