Jede Oma zählt
Zwei afrikanische Frauen fahren auf einem Fahrrad

Jede Oma zählt

Die Welt altert und auch auf dem afrikanischen Kontinent werden die Auswirkungen des demographischen Wandels sichtbar. Die Zahl der Menschen, die 60 Jahre oder älter sind, wird bis 2030 voraussichtlich von 64 Millionen auf 105 Millionen ansteigen. Mit dieser rasanten Entwicklung können viele Länder Afrikas kaum Schritt halten. Die spezifischen Bedarfe der älteren Menschen sind groß, die Aufmerksamkeit, die ihnen entgegengebracht wird, gering.

Die „Jede Oma zählt“-Kampagne wurde ins Leben gerufen, um Großmütter zu unterstützen, die sich um ihre Enkelkinder kümmern, weil die eigenen Kinder in die Städte migriert oder an Aids verstorben sind. Heute umfasst die Kampagne noch viel mehr: durch sie erhalten Seniorinnen und Senioren eine Rente und machen sich dafür stark, diese auf staatlicher Ebene einzufordern. Sie bietet älteren Menschen Behandlungen von chronischen Krankheiten und erlaubt manchen unter ihnen, ihr Augenlicht durch eine OP wiederzuerlangen. Sie hilft der älteren Generation, sich zu vereinigen und sich mit gemeinsamen Kräften gegen Diskriminierung und Gewalt zur Wehr zu setzen.

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Alte Frau trägt Wasserbehälter auf dem Kopf

Wir zeigen Solidarität mit den „Stillen Heldinnen Afrikas“ und setzen uns gemeinsam für die Rechte der älteren Generation ein, insbesondere für Frauenrechte. Außerdem verschaffen wir Zugang zu medizinischer Ver­sorgung, leisten Nothilfe und sorgen u.a. durch Rentenzahlungen und einkommensschaffende Maßnahmen für ein würdevolles Leben im Alter.

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