Titelbild Philippinen
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Philippinen

Die Philippinen gelten laut dem aktuellen UN-Weltrisikobericht (2016) als eines der drei am meisten durch Naturkatastrophen bedrohten Länder der Welt. Dabei ist das Land sowohl von Überschwemmungen und Zyklonen wie auch von Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüchen und Erdrutschen bedroht. Zu den Gefährdungen durch Naturereignisse kommt die weit verbreitete Armut: Ein Drittel der philippinischen Bevölkerung von insgesamt 95 Millionen lebt unterhalb der Armutsgrenze. Insbesondere alte Menschen sind auf den Philippinen oft am stärksten betroffen. Sie haben häufig keine Einkommensquelle und sind von der Versorgung durch die eigenen Kinder abhängig. Sonderausgaben wie z.B. für die Versorgung typischer Alterskrankheiten bedeuten oft eine extreme finanzielle Last für den gesamten Haushalt. In Katastrophenfällen sind alte Menschen zudem meist besonders benachteiligt: Ein schlechter Gesundheitszustand oder schlechte Mobilität erschweren ihre Evakuierung während die Priorität ohnehin auf die Sicherheit von Kindern gelegt wird. Bei Hilfsleistungen werden die Bedürfnisse der älteren Menschen ebenfalls selten berücksichtigt, bereits bei der Ermittlung der Zielgruppe werden sie übersehen, Hilfsgüter (z.B. Nahrungsmittel, Versorgung chronischer Krankheiten) werden nicht entsprechend ihres Bedarfs angeboten und lange Wartezeiten im Freien erschweren neben zahlreichen weiteren Faktoren den Zugang zu Hilfe.

7.3

Menschen über 60 (in Mio.)

7.3 2015
14 2050

Bevölkerung über 60 (in Prozent)

17

Lebenserwartung über 60 (in Jahren)

28

Rentenempfänger über 65 (in Prozent)

Unsere Projekte: Philippinen

Neben der weit verbreiteten Armut sind die Altenrechte und die Abhängigkeit der Bevölkerung von der Natur die großen Herausforderungen, denen sich HelpAge auf den Philippinen stellt. Deswegen stärken und unterstützen wir zum einen die Aufklärung und Durchsetzung der Rechtsansprüche älterer Menschen auf den Philippinen. Zum anderen helfen wir älteren Menschen und Menschen mit Behinderung sich zu vernetzen und sich besser auf Katastrophenfälle einzustellen, um im Fall der Fälle besser und bedarfsgerecht reagieren zu können.

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