Jede Oma zählt
Kambodscha
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Kambodscha

Während Kambodscha seit Mitte der 1990er Jahre auf den ersten Blick wirtschaftliches Wachstum bei sinkender Armut verzeichnet, wurde der Lebensstandard der Mehrzahl der Menschen nur leicht über die Armutsrate angehoben. 80% der kambodschanischen Bevölkerung lebt auf dem Land. Sie sind mehrheitlich Analphabeten und gehören mit zu den Ärmsten. Zwei Drittel der Menschen leben von der Landwirtschaft; mit 85% Reisanbau im Flachland ist die Landwirtschaft gleichzeitig aber extrem abhängig vom Monsunregen. Bei einem Ausbleiben oder aber bei Überflutungen müssen sich vor allem ältere Kleinbauern oftmals hoch verschulden. Dazu kommt, dass viele ältere Menschen nur sehr begrenzten Zugang zu staatlichen Sozialsystemen haben. Oft erschweren gesundheitliche Einschränkungen sowie der Analphabetismus das Arbeiten im höheren Alter. Ältere Frauen sind davon am stärksten betroffen und leiden zudem unter fehlender gesellschaftlicher Teilhabe.

1.1

Menschen über 60 (in Mio.)

6.8 2015
17.6 2050

Bevölkerung über 60 (in Prozent)

24

Lebenserwartung über 60 (in Jahren)

5

Rentenempfänger über 65 (in Prozent)

Unsere Projekte: Kambodscha

Das Projekt unterstützt mit dem Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ ältere Menschen dabei, sich in Altenorganisationen, den Older Peoples Associations (OPAs) zu organisieren, um ihre Rechte und Interessen selber wahrzunehmen. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation HelpAge Cambodia werden ältere Menschen besser auf Katastrophen und das sich verändernde Klima vorbereitet. Durch die verschiedenen Aktivitäten sollen ihre Existenzgrundlagen weiter gesichert und widerstandsfähiger gegenüber den extremen Wetterereignissen werden. Ebenso stellt das Projekt eine kosteneffiziente und bessere Wasserversorgung und Wasserqualität für die Haushalte und die Landwirtschaft sicher.

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