Jede Oma zählt
Heuschreckenplage

Heuschreckenplage & Hunger in Afrika

Aktion Deutschland Hilft/Bündnis deutscher Hilfsorganisationen

Es ist die schlimmste Plage seit Jahrzehnten: Riesige Heuschrecken-Schwärme sind in Ostafrika und Südasien über ganze Landstriche hergefallen. Massive Ernteausfälle werden die Folge sein. Das verschärft die verheerende humanitäre Situation von Millionen Menschen, die schon jetzt dringend auf Lebensmittelhilfe angewiesen sind, weiter. Wir leisten Nothilfe. Helfen Sie uns, Leben zu retten - mit Ihrer Spende!

Spenden SymbolJetzt spenden


Vereinte Nationen: Internationale Hilfe dringend nötig


In ostafrikanischen Ländern wie Äthiopien, Kenia und Somalia sowie Pakistan, Indien und im Jemen spitzt sich die Situation aufgrund der Heuschreckenplage weiter zu. Der Einfall der Insekten führt zu massiven Ernteausfällen – und das in einer Region, in der viele Menschen ohnehin hungern. Die kritische Ernährungslage ist Konflikten und Wetterextremen geschuldet. Experten befürchten, dass sich die Plage auf weitere Länder ausbreitet.


Den UN zufolge könnten sich die Schwärme ohne internationale Hilfe bis Juni um das Fünfhundertfache vermehren. Die Ernährungssicherheit der gesamten Region sei bedroht. 

Heuschreckenplage
Heuschreckenplage



Hilfsorganisationen stehen Landwirten zur Seite


In der betroffenen Region Oromia in Äthiopien etwa sind viele Menschen von Viehzucht und Ackerbau abhängig. Ihre Betriebe erholen sich gerade erst von den extremen Dürreperioden der vergangenen Jahre.

Für die Notlage mitverantwortlich ist ein Wetterphänomen: der Indische-Ozean-Dipol. Das ist eine natürlich vorkommende Schwankung der Wassertemperaturen. 
Die Folge: Viel Regen und massive Überschwemmungen in Ostafrika.

Die Nässe hat sehr gute Bedingungen für die Wüstenheuschrecke geschaffen. Die Insekten können sich von den Pflanzen ernähren. Die Eier mit Nachkommen gedeihen in der feuchten Erde ideal und mithilfe der Winde können sich die Heuschrecken leicht ausbreiten, sagte Jasper Mwesigwa, ein Experte beim Klimazentrum der ostafrikanischen Regionalgemeinschaft IGAD, der Deutschen Presseagentur dpa. 

Heuschreckenplage
Heuschreckenplage






Veröffentlicht am 19.02.2020