Jede Oma zählt
Older People Covid 19

HelpAge veranstaltetet zusammen mit der UN, WHO, UMFPA und UN-HR Livestream

Ältere Menschen und Covid-19 / Stärkung von Gesundheit und Rechten durch kollektive Maßnahmen 


HelpAge veranstaltetet zusammen mit der UN, WHO, UMFPA und UN-HR einen Livestrem zum Thema ältere Menschen und Covid-19. Teilnehmer sind u.a. Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus, Director-General, WHO und  Dr Natalia Kanem, Under-Secretary-General and Executive Director, UNFPA

Moderator Raj Kumar,
Founding President and Editor-in-Chief, DEVEX

Setting the scene
●      Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus, Director-General, WHO
●      Dr Natalia Kanem, Under-Secretary-General and Executive Director, UNFPA

Voices from countries and communities
 
●      Arun Maira, Chair of the Board, HelpAge International
●      Dr Alex Kalache, President of International Longevity Centre, Brazil 
●      Ms Christine Umutoni, Resident Coordinator Mauritius and Seychelles 
●      Dr Naeema Al Gasseer, Senior Advisor to World Health Organization Regional Director at Eastern Mediterranean Region
●      Dr Octavio Vergara, Director of the National Services for Elderly, Government of Chile
 
Commitments for collective action
●      Ms Laila Baker, Regional Director, Arab States, Development Coordination Office
●      Claudia Mahler, Independent Expert on the Enjoyment of all Human Rights by Older Persons
●      Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus, Director-General, WHO
●      Dr Natalia Kanem, Under-Secretary-General and Executive Director, UNFPA


COVID-19 hat einen Schwerpunkt auf die Gesundheit und die Rechte älterer Menschen in der Gesellschaft gelegt. Während sich das Virus unter Personen aller Altersgruppen ausbreitet, sind ältere Menschen und Personen mit medizinischen Grunderkrankungen durch COVID-19 einem höheren Risiko ausgesetzt, ernsthaft zu erkranken und zu sterben. Symptomatische Personen in ihren Siebzigern müssen zwanzigmal häufiger ins Krankenhaus eingewiesen werden als junge Erwachsene, und die Sterblichkeitsraten deuten auf einen bemerkenswerten Anstieg des Risikos nach dem 60. Lebensjahr hin, mit zunehmend schlechteren Ergebnissen in höherem Alter. Weniger sichtbar, aber nicht weniger beunruhigend sind die weiterreichenden Auswirkungen der globalen Krise: Verweigerung der Gesundheitsfürsorge wegen Bedingungen, die nicht mit COVID-19 in Zusammenhang stehen; Vernachlässigung und Missbrauch in Heimen und Pflegeeinrichtungen; Zunahme von Armut und Arbeitslosigkeit; dramatische Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit; und das Trauma von Stigma und Diskriminierung. Da sich die Pandemie auf Länder mit niedrigem, mittlerem und hohem Einkommen ausbreitet, können auch die Bedürfnisse älterer Menschen unterschiedlich sein, und die schweren Krankheits- und Sterblichkeitsraten für ältere Menschen können noch weiter ansteigen, wenn die fragilen Gesundheits- und Sozialschutzsysteme überfordert sind.

Bei den Bemühungen um den Schutz älterer Menschen sollten die Vielfalt älterer Menschen, ihre Widerstandsfähigkeit und Positivität sowie die vielfältigen Rollen, die sie in der Gesellschaft spielen, darunter als Produzenten, Betreuer, Freiwillige und Führungskräfte, nicht übersehen werden. Wir müssen auch ihre wichtigen Beiträge zur gegenwärtigen Krise anerkennen, auch als Gesundheitsarbeiter und Pflegekräfte. Ihre Beiträge untermauern unsere Gesellschaft, vor, während und nach COVID-19. Viele Akteure - Staaten, Unternehmen, internationale Organisationen, zivilgesellschaftliche und kommunale Gruppen sowie ältere Menschen selbst - haben aktiv auf ihre Herausforderungen und Bedürfnisse aufmerksam gemacht, Dienstleistungen auf kommunaler Ebene erbracht und dafür gesorgt, dass die Stimmen und Meinungen älterer Menschen gehört werden.

Seit dem Ausbruch der Pandemie haben die Vereinten Nationen bei ihren kollektiven Bereitschafts- und Reaktionsmaßnahmen auf globaler, regionaler und Länderebene den Bedürfnissen älterer Menschen Priorität eingeräumt. Im Kurzdossier des UN-Generalsekretärs über die Auswirkungen von COVID-19 auf ältere Menschen wird die Notwendigkeit unterstrichen, die Menschenrechte älterer Menschen zu schützen und auf ihre spezifischen Bedürfnisse einzugehen. Das Kurzdossier der UN-Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten (UNDESA) zu älteren Menschen und COVID-19 lenkt die Aufmerksamkeit auf die besonderen Herausforderungen und Bedürfnisse älterer Menschen in der Pandemie. Der Technische Brief des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) zu den Auswirkungen von COVID-19 auf ältere Menschen gibt den UN-Koordinatoren und UN-Länderteams Leitlinien für die Ausweitung dringender Maßnahmen für ältere Menschen in Übereinstimmung mit dem COVID-19 Global Humanitarian Response Plan des UNFPA. Neben der COVID-19-Strategie umfasst die technische Anleitung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Prävention und Eindämmung von Infektionen, zum klinischen Management und zur Aufrechterhaltung grundlegender Gesundheitsdienste, einschliesslich der gemeindenahen Gesundheitsfürsorge, auch ältere Menschen, ebenso wie das Mandat zu COVID-19 und Gewalt gegen ältere Menschen. Alle diese Dokumente enthalten Empfehlungen für praktische Maßnahmen, die Länder auf lokaler, nationaler und regionaler Ebene ergreifen können, um den Bedürfnissen älterer Menschen Rechnung zu tragen und das Jahrzehnt des gesunden Alterns zu unterstützen, eine umfassendere behördenübergreifende Initiative unter der Leitung der WHO. 


Veröffentlicht am 27.07.2020

Termin

HelpAge veranstaltetet zusammen mit der UN, WHO, UMFPA und UN-HR Livestream

28.07.2020, 16:30

Osnabrück
Deutschland
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