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Nothilfe für Rohingya

600.000 Flüchtlinge – und täglich kommen mehr dazu
Hintergrund

600.000 Flüchtlinge – und täglich kommen mehr dazu

Schätzungsweise 600.000 Menschen sind bisher vor brutaler Gewalt und Verfolgung im Rakhine Staat im westlichen Myanmar über die Grenze nach Bangladesch geflüchtet. Die Geschwindigkeit und der Umfang dieses Zustroms haben zu einem katastrophalen Notfall geführt. Die Vertreibung aus Myanmar schreitet fort und damit steigen auch die humanitären- und Schutzbedürfnisse der geflüchteten Menschen weiter an. Der gewaltsame Konflikt und die beschwerliche Flucht hinterließen bei vielen schwerwiegende körperliche und seelische Verletzungen. Hinzu kommt der Verlust jeglicher Besitztümer und Ersparnisse, die entweder zurück gelassen oder für den Transport und die Errichtung von notdürftigen Unterkünften aufgebraucht wurden. Die Menschen sind jetzt auf humanitäre Hilfe für Nahrung und viele andere lebensrettende Unterstützung angewiesen. An vielen der spontan entstandenen Siedlungen gibt es keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen. Das Risiko der Ausbreitung von Infektionskrankheiten und des Ausbruchs von Seuchen erhöht sich dadurch dramatisch, zusätzlich zu den traumatischen seelischen Belastungen, welche die Menschen durch das Leben unter solch unwürdigen Umständen erfahren müssen.





Alte Menschen sind besonders schutzbedürftig

Unter den geflüchteten Menschen in Bangladesch befindet sich ein hoher Anteil an besonders schutzbedürftigen Menschen. Dazu zählen neben Frauen und Kindern hauptsächlich alte und kranke Menschen. Sie sind weniger mobil, körperlich schwach, haben oft gesundheitliche Probleme und werden bei Hilfsmaßnahmen regelmäßig übersehen. Aufgrund ihrer Einschränkungen können sie nur schwer zu den Verteilstellen für Hilfsgüter gelangen. Schaffen sie es doch, können sie sich oft nicht gegen die Jüngeren und Stärkeren durchsetzen und bleiben ohne Hilfe zurück. Die Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten kann unter diesen desaströsen Zuständen nicht mehr geleistet werden und chronische Krankheiten entwickeln sich so zu einer ernsten Lebensbedrohung.



Wie wir helfen

Zusammen mit unseren lokalen Partnern Resource Integration Centre (RIC) und Youth Power in Social Aktion (YPSA) führen wir die folgenden Hilfsmaßnahmen durch:



Hunderttausende Rohingyas sind auf akute Hilfe angewiesen – darunter auch viele ältere Menschen wie Abdur Rahim. Gemeinsam mit seiner Enkeltochterlebt der Gelähmte in einem Lager in einem Palongkhali-Lager in Teknaf.


Aysha Momotaj ist verwitwet und taubstumm. Ihre Söhne tragen sie in das Lager Kutupalong. Sie übernachten derzeit in einem provisorischen Zelt eines Verwandten, da sie noch kein eigenes Zelt haben.

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HelpAge ist Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland Hilft, dem Zusammenschluss renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Katastrophenfall ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam schneller zu helfen.

HelpAge Deutschland e.V.
Spendenkonto: IBAN: DE95 2655 0105 0000 0555 17
Stichwort: Nothilfe Rohingya

Aktion Deutschland Hilft
Spendenkonto: IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30
Stichwort: ohingya Myanmar Bangladesch
www.aktion-deutschland-hilft.de/de/spenden


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