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Katastrophenprävention Philippinen

Hintergrundinformationen

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Nach einer UN-Studie sind die Philippinen das am drittstärksten von Naturkatastrophen gefährdete Land weltweit. Dabei ist das Land sowohl von Überschwemmungen und Zyklonen wie auch von Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüchen und Erdrutschen bedroht. Die größte und regelmäßige Gefährdung geht von Stürmen aus, die z.B. 2011 etwa 3 Millionen Menschen betrafen.

Zu den Gefährdungen durch Naturereignisse kommt die weit verbreitete Armut hinzu: Ein Drittel der philippinischen Bevölkerung von insgesamt 95 Millionen lebt unterhalb der Armutsgrenze. In der Region Mindanao sind dies 45 Prozent; die Region ist damit landesweit am stärksten betroffen. Gleichzeitig hat diese Region unter einem 40jährigen Bürgerkrieg zwischen Regierung und Moro-Befreiungsbewegung gelitten.

So lebt die Bevölkerung hier unter einer dreifachen Bedrohung durch Gewalt und Unsicherheit, natürliche Katastrophen und Armut.

Durch das nun gestartete Projekt sollen insgesamt fast 250.000 Menschen erreicht werden. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf ältere Menschen gelegt. Viele Projektregionen sind städtische Gebiete in den Küstenstreifen, in denen die Lage alter Menschen durch Armut und vielfache Vernachlässigung charakterisiert ist. Sie werden durch Hilfsmaßnahmen während der wiederkehrenden Naturkatastrophen kaum erreicht und auch die innerfamiliäre Unterstützung ist aufgrund der allgemeinen Armutssituation extrem eingeschränkt, so dass Ältere meistens am Ende der Prioritätenliste stehen. Deshalb sollen sie nun verstärkt zur Beteiligung an Aktivitäten der Katastrophenprävention motiviert und die Bevölkerung für ihre besondere Lage sensibilisiert werden.

Mit Unterstützung durch das Auswärtige Amt werden nun in einem Zeitraum von 18 Monaten insgesamt 250.000,00 Euro für folgende Aktivitäten investiert :

Aktivitäten

Erwartete Resultate

Durch das Projekt sollen folgende Resultate erreicht werden :


Mit diesem Pilotprojekt wollen HelpAge und der lokale Projektpartner Coalition of Services for the Elderly (COSE) konkrete Verbesserungen für ältere Menschen und die Bewohner von 50 Gemeinden bei den wiederkehrenden Katastrophen erreichen und die Sensibilität von anderen Akteuren für die besonderen Probleme und Potenziale älterer Menschen fördern.



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