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Soforthilfe Ostafrika

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Unsere Hilfe

Die Soforthilfe für die Dürreregionen in Ostafrika ist nun voll angelaufen. In Kenia und Äthiopien werden insgesamt mehr als 53.000 Menschen mit Nahrungsmitteln und Wasser versorgt. Erste Maßnahmen sind auch auf die mittelfristige Rehabilitation ausgerichtet. Partner dieser Hilfsmaßnahmen sind AWO International, die Johanniter-Unfallhilfe, die Stiftung NAK-karitativ und das Missionswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland mit deren Unterstützung insgesamt mehr als 500.000 Euro eingesetzt werden können.


Die Hilfe kommt an

Abdiya Mohammoud Osman (74 Jahre) aus dem kleinen Dorf Hasabitto in der Region Mandera ist eine der Empfängerinnen unserer Hilfe.

Sie hat sieben eigene Kinder und 9 Enkel. Zwei ihrer Söhne sind schon vor sieben Monaten mit dem Vieh an die äthiopische Grenze gewandert auf der Suche nach Wasser und Abdiya ist jetzt die Einzige, die sich um die Kinder kümmert. Einer ihrer Söhne hat sich kürzlich bei ihr gemeldet – er benötigt dringend Bargeld, um überhaupt Wasser für das Vieh zu erhalten, denn die Gemeinden an der Grenze geben das auch nicht umsonst ab.

Als wir Abidya im örtlichen Laden treffen, hat sie gerade für ihren Nahrungsmittelgutschein 15 kg Reis, 2 Kilo Zucker, 4 Kilo Maismehl, 1 Paket Salz, 6 Packungen Nudeln und zwei Packungen Tee eingepackt. Für sie und ihre Enkel wird das für etwa 14 Tage reichen. "Ich bin stolz, dass ich jetzt etwas für die Versorgung meiner Familie beitragen kann", erzählt Abidya uns.

Alle Menschen, die wir sprechen, machen uns klar, dass die Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter mit anderen Nachbarn geteilt werden, denn ohne diese gegenseitige Hilfe auch in Notzeiten würden die Menschen nicht überleben.

Weiter große Herausforderungen

Bei der Durchführung der Hilfsprojekte haben unsere lokalen Partner mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. In Mandera ist das gefährliche Dengue-Fieber ausgebrochen und hat schon mehrere Tausend Menschen angesteckt, unter anderem auch Mitarbeiter unserer lokalen Partnerorganisation RACIDA. Durch Entführungen von Mitarbeitern von Hilfswerken hat sich die Sicherheitslage in der Grenzregion verschlechtert.

Hinzu kommt, dass es zwar nach der langen Dürre wieder erste Regenfälle gegeben hat, aber der trockene Boden so viel Wasser in der Kürze nicht aufnehmen kann. Das hat zur Folge, dass viele Straßen sehr schnell unpassierbar werden. Zudem bedeutet der Regen auch nicht eine sofortige Verbesserung der Situation. Auch, wenn jetzt wieder angebaut werden kann, wird die nächst Ernte doch erst in einigen Monaten erfolgen. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist also immer noch überlebenswichtig.


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