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Nothilfe Jemen

Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

Gesundheitseinrichtungen für Geflüchtete und ältere, vernachlässigte Menschen in der Krisenregion Hadhramount in Jemen.

Humanitäre Notlage in Jemen
Mit Beginn des Krieges in Jemen im Jahr 2015 hat sich die humanitäre Lage im Land zunehmend verschlechtert. Durch den lang andauernden Konflikt befinden sich derzeit über 18 Millionen Menschen in einer humanitären Notlage. Über 3 Millionen Menschen wurden gezwungen ihre Heimat zu verlassen und sind somit zu Binnenflüchtlingen geworden. Durch einen erneuten Ausbruch der Erkrankung Cholera im April 2017, die nun fast flächendeckend im gesamten Land verbreitet ist, verschärft sich die kritische Situation weiter. Nach derzeitigem Stand der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind bisher über 350.000 Fälle von Cholera bekannt, schätzungsweise 1900 Menschen verstarben bereits.
Ein großes Problem stellt, aufgrund des herrschenden Konfliktes und des erneuten Choleraausbruchs, die Gesundheitsversorgung der Menschen in Jemen dar. So sind ein Großteil der Gesundheitseinrichtungen aufgrund von Zerstörung, Mittelkürzungen oder fehlendem Personal derzeit geschlossen. In der Region Hadhramount sind 80% der Gesundheitseinrichtungen nicht mehr in Betrieb. Insbesondere Kinder, Frauen und ältere Menschen aber auch chronisch Erkrankte und Menschen mit Behinderungen sind durch diese Situation besonders gefährdet.



Aufbau von Gesundheitseinrichtungen
HelpAge führt gemeinsam mit HelpAge International ein Projekt zur Verbesserung der Gesundheits- und Nahrungsmittelversorgung geflüchteter Menschen sowie für Menschen aus den Gemeinden der Konfliktregion Hadhramount im südlichen Jemen durch. Das Projekt beinhaltet den Aufbau von drei medizinischen Kliniken, welche den Menschen, die direkt vom Konflikt betroffenen sind, eine medizinische Notfall- sowie eine Basisversorgung bieten. Zudem werden die Betroffenen mit Nahrungsmitteln versorgt. Auf Gemeindeebene werden mobile Teams eingesetzt, um auch hier im Rahmen von mobilen Kliniken eine medizinische Notfall- und Basisversorgung sicherstellen zu können. Die Teams werden dabei von lokalem Gesundheitspersonal unterstützt. Zudem werden Aufklärungskampagnen, insbesondere bezüglich der Verbreitung von Cholera, durchgeführt.

Gesundheit für ältere Menschen und vulnerable Gruppen
Zielgruppe des Projektes sind besonders gefährdete Menschen, insbesondere ältere Menschen, die kaum einen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben. Sie leiden häufig an chronischen Erkrankungen und können durch ihre eingeschränkte Mobilität die noch vorhandenen Gesundheitseinrichtungen meist nicht erreichen. Zudem werden ältere Menschen im Rahmen von Maßnahmen der humanitären Hilfe oftmals nicht priorisiert. Sie sind somit stark auf Projekte wie diese angewiesen.

Das Projekt wird gefördert von Aktion Deutschland hilft.


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