Fernsehjournalistin Gundula Gause: "Ich bin entsetzt über die Berichte und Bilder aus Haiti. Jetzt ist wieder ein ganz armes Land mit seinen Menschen betroffen und benötigt dringend unsere Hilfe. Ich unterstütze dafür gerne die Arbeit von HelpAge, denn meistens werden ältere Menschen bei Katastrophen übersehen. Sie können sich zum Beispiel bei der Verteilung von Hilfsgütern gegenüber Jüngeren nicht so durchsetzen oder erhalten keine für ihre chronischen Erkrankungen dringend notwendigen Medikamente. Über ihr Schicksal wird selten berichtet. Und das obwohl sie ja oftmals zusätzlich noch die Verantwortung für die Enkel haben. Deshalb bitte ich sehr um Unterstützung für die Organisation HelpAge."
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Spenden Sie bitte mit dem
Stichwort "HAITI" auf das
Konto 55517
Sparkasse Osnabrück
BLZ 26550105
Online-Spenden bitte unter dem Stichwort:
"Für aktuelle Soforthilfemaßnahmen".
HelpAge Deutschland besitzt das Spendensiegel des DZI.
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HelpAge unterstützt zusammen mit seinem internationalen Netzwerk Katastrophenopfer in Haiti nach dem dramatischen Erdbeben. Für die dringend notwendige Soforthilfe wurden 60.000 Euro bereitgestellt. Weitere Mittel werden derzeit in einer Spendenkampagne gesammelt.
Die Stiftung NAK-karitativ, ein Hilfswerk der Neuapostolischen Kirchen Deutschlands, hat HelpAge einen größeren Betrag zur Förderung gemeinsamer kurz- und langfristiger Hilfsmaßnahmen angeboten. Wir danken der Stiftung für diese Unterstützung, denn neben der aktuellen Nothilfe werden beachtliche Mittel für den langfristigen Wiederaufbau notwendig sein, bei dem auch die Interessen alter Menschen dringend berücksichtigt werden müssen.
Die weltweite Service-Organisation berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement, Soroptimist International Deutschland, unterstützt mit ihren deutschlandweiten Clubs ebenfalls die Hilfsaktion.
"Nach unseren Erfahrungen werden gerade alte Menschen bei den Hilfsmaßnahmen nach Katastrophen oftmals übersehen. Sie sind weniger mobil, körperlich schwächer und haben größere gesundheitliche Probleme", erläutert Michael Bünte, Geschäftsführer von HelpAge Deutschland. Deswegen sei eine Unterstützung für sie jetzt dringend notwendig.
HelpAge arbeitet seit vielen Jahren in dem Land und verfügt in Port-au-Prince über ein Büro. Dieses ist ebenfalls schwer beschädigt. Lokale Partnerorganisationen haben tote Mitarbeiter zu beklagen. Dennoch beginnt jetzt die Nothilfe. Mitarbeiter des internationalen Netzwerkes sind in Haiti eingetroffen, um die Arbeit zu koordinieren. Eine Partnerorganisation aus der Dominikanischen Republik entsendet zwei mobile Gesundheitsteams nach Haiti. Weitere Maßnahmen werden mit den Partnern vor Ort geplant. Die Hilfe wird sich vor allem auf ältere Menschen und ihre Familienangehörigen konzentrieren. Oftmals kümmern sich die Senioren um die steigende Zahl von Aids-Waisen (nach Angaben von UNICEF derzeit etwa 200.000) und sind deren letzte Hoffnung. Unterstützung für die Senioren wird also auch in dieser Katastrophe direkt den Kindern zugute kommen.
Die lokalen Partner von HelpAge waren bisher in der Gesundheitsversorgung, Ernährung und häuslichen Pflege für alte Menschen aktiv. In den vergangenen Jahren haben diese zudem mit Unterstützung von HelpAge Katastrophenvorsorgemaßnahmen durchgeführt. Diese dienten zumeist der Vorbereitung auf die häufig auftretenden Hurrikans. Für die Bewältigung des stärksten Erdbebens in den letzten 200 Jahren benötigt das Land nun dringend internationale Hilfe.
Kontakt:
HelpAge Deutschland
Michael Bünte/Geschäftsführung
Tel. 0541 / 580 540 4
Email : info@helpage.de