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Klimawandel/Äthiopien

Projektbeschreibung
Hintergrundartikel

Projektbeschreibung

Äthiopien – Ein Land trocknet aus
Äthiopien gehört zu den zehn am stärksten durch Dürre bedrohten Ländern der Erde. Nach Angaben der Vereinten Nationen wird der weltweite Klimawandel die Lage noch verschlimmern. So ist eine Erhöhung der jährlichen Durchschnittstemperatur um 3,1 Grad bis 2060 zu erwarten. Auch die Regenfälle werden stark abnehmen und dies in einem Land, das für seinen Ackerbau auf Regen angewiesen ist. Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind die Viehzüchter in den südlichen und östlichen Landesteilen. In den vergangenen Jahren hat der Tierbestand bedrohlich abgenommen. Durch das zunehmende Tiersterben leiden die Nahrungsmittelsicherheit und die Überlebensfähigkeit. Die Viehpreise brechen ein und Einnahmemöglichkeiten für die Bevölkerung gehen damit dramatisch zurück. Hinzu kommt, dass die klimatischen Katastrophen in immer kürzeren Abständen erfolgen und keine Erholungszeiten für den Tierbestand und die landwirtschaftliche Produktion mehr ermöglichen.

Versorgung in der Not
Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und der Stiftung NAK karitativ führte HelpAge im Osten Äthiopiens ein Anti-Dürreprojekt durch. Dort hatten Ende 2009 1,9 Millionen Menschen akuten Bedarf an Nahrungsmittel- und Trinkwasserversorgung. 60.000 Menschen wurden über vier Monate mit Trinkwasser und anderen Hilfsgütern versorgt. Über 400.000 Euro wurden in die Beschaffung von Trinkwasser, die Rehabilitation von Brunnen, die Verteilung von Wasserkanistern, den Bau von Latrinen und Aufklärungsmaßnahmen investiert. Damit wurde das Überleben der Bevölkerung in einer kritischen Phase nach einer langen Dürreperiode gesichert.

Alte Menschen sind besonders betroffen
Alte Menschen machten etwa 10-15 Prozent der Begünstigten aus. Sie übernehmen zunehmend Verantwortung für das Überleben der Familien, während die mittleren Generationen auf der Suche nach Weidegründen und Arbeit in andere Regionen abwandern. Die Älteren müssen dabei insbesondere auch für die jüngsten Familienmitglieder sorgen. Gleichzeitig sind die alten Menschen aber auch gesundheitlich besonders belastet und leiden oftmals unter körperlichen Einschränkungen, die sie besonders anfällig für die schwierigen Überlebensbedingungen machen.


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