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BMZ fördert
Übergangshilfe im Südsudan

Das Projekt
Hintergrund

Das Projekt

Mit Unterstützung des BMZ startet HelpAge jetzt ein dreijähriges Projekt der Übergangshilfe im Südsudan zur Reduzierung von Hunger und Armut durch die Förderung nachhaltiger Nahrungsmittelproduktion und alternativer Einkommensmöglichkeiten für 6.000 Haushalte alter Menschen.

Das Projekt wird in enger Kooperation mit Islamic Relief Südsudan implementiert. Zwei lokale Partner werden zudem eingebunden. Auch mit den fachlichen lokalen und nationalen Behörden wird eng kooperiert.

Direkte Zielgruppe sind 6.000 vulnerable Haushalte mit insgesamt 30.000 Personen. Besonders berücksichtigt werden alte Menschen, Menschen mit Behinderungen und Haushalte, die von Frauen bzw. Kindern geführt werden. Durch die vielfältigen Stressfaktoren sind die lokalen Unterstützungsmechanismen zusammengebrochen. Hierunter leiden insbesondere ältere Menschen, deren Versorgung durch familiäre oder Nachbarschaftsstrukturen nicht mehr gegeben ist.

Durch die nachhaltige Förderung der Fähigkeiten der betroffenen Haushalte sowohl in Bezug auf die Nahrungsmittelproduktion als auch die Entwicklung alternativer Einkommensquellen sollen die Voraussetzungen für eine zukünftige eigenständige Versorgung und Entwicklung geschaffen werden. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch die Förderung nachhaltiger, lokaler Strukturen einerseits in den Vermarktungskooperativen und andererseits auch bei den lokalen Basisorganisationen besonders für die Katastrophenprävention und das Peace-Building. Durch die Einbindung lokaler Verwaltungs- und Regierungsstrukturen erwarten wir, dass neue Kenntnisse und Praktiken nach Beendigung des Projektes repliziert werden und damit zur Nachhaltigkeit des Ansatzes beitragen. Schwerpunkte des Projektes sind die Ernährungssicherung und die Katastrophenvorsorge.

Bei der Ernährungssicherung sollen kurzfristig 150 besonders von Hunger gefährdete Menschen mit Nahrungsmittel-Gutscheinen ausgestattet sowie 240 Gemüsegärten zur verbesserten Ernährung angelegt werden. Langfristig ist geplant, die landwirtschaftliche Produktion sowohl für die Selbstversorgung als auch für die Marktproduktion um 30 Prozent zu steigern, vor allem durch landwirtschaftliche Inputs, Wissensvermittlung und die Förderung von Vermarktungsinitiativen und -strukturen. Hinzu kommt die Versorgung von 3.000 Haushalten mit sauberem Trinkwasser, um Gesundheitsgefährdungen wie Durchfall zu reduzieren sowie die Überwachung des Ernährungsstatus in den Gemeinden und die verbesserte Wasserversorgung für die landwirtschaftliche Bewässerung.

Im Rahmen der Katastrophenvorsorge sollen durch Trainings für zivilgesellschaftliche und staatliche Strukturen die Bewältigungskapazitäten zukünftiger Schocks verbessert werden. Dies beinhaltet sowohl die Entwicklung von Aktionsplänen für die Dörfer hinsichtlich natürlicher Bedrohungen und Gefahren als auch die Ausbildung von gemeindebasierten Gruppen zur besseren Inklusion von besonders vulnerablen Menschen. Zudem soll eine Verbesserung von Konfliktlösungs- und Friedensfähigkeiten erzielt werden.

Aktivitäten des Projekts sind u.a.:


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