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Rechte Alter Frauen Tansania

Projektbeschreibung
Vom würdevollen Altern in Tansania

Projektbeschreibung

Frauenrechte sind alterslos
Unser Netzwerkpartner HelpAge International Tanzania (HAT) setzt sich seit vielen Jahren für eine flächendeckende staatliche Altersrente ein und betreibt auf nationaler Ebene aktiv Lobbyarbeit zur Verbesserung der Rechtlage alter Menschen und insbesondere alter Frauen, die besonders im ländlichen Umfeld auf verschiedene Weise diskriminiert werden. Mit dem für drei Jahre vom Bundesentwicklungsministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Projekt „Schutz und Förderung der Rechte älterer Frauen, ihres Selbstbewusstseins und ihrer Initiativkraft in sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht in Tansania“ unterstützt HelpAge Deutschland nun die von HAT in Zusammenarbeit mit den beiden lokalen Basisorganisationen SAWAKA und MAPERECE intensivierten Trainings- und Sensibilisierungsaktivitäten in den zwei tansanischen Regionen Kagera und Mwanza und der Hauptstadt Daressalam.

Gemeinsam für Frauenrechte im Alter - Zielgruppe der Projektes
Die Projektaktivitäten richten sich an 1200 alte Menschen und besonders alte Frauen, die durch altersgerechte wirtschaftliche und soziale Aktivitäten sowie zielgerichtete Trainings aus ihrer prekären Lebenslage befreit werden sollen. Darüber hinaus werden über Workshops und Diskussionsveranstaltungen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene gut 500 meinungsbildende Personen und Multiplikatoren aus Verwaltung und Justiz für die Verbesserung der Rechtslage alter Frauen sensibilisiert. Weitere (indirekte) Projektbegünstigte sind jüngere Dorfbewohner und lokale Führungspersönlichkeiten, die gezielt mit den alten Frauen zusammengebracht werden und so eine stärkere Empathie für die Herausforderungen des Alterns in patriarchalischen Strukturen entwickeln sollen.

Ausgewählte Projektaktivitäten
In 24 Dörfern erhalten alte Frauen durch die Vergabe von Startkapital und Trainingsangebote die Möglichkeit, durch altersgerechte einkommensschaffende Maßnahmen (Hühner-/ Schafhaltung, Gemüseanbau, Kleingewerbe etc.) ihre Einkommenssituation selbst zu verbessern. Zudem gibt es Angebote, die eigene Lebens- und Dorfgeschichte über sog. memory books festzuhalten und mit der Dorfgemeinschaft zu teilen sowie sich zu ehrenamtlichen Rechtsbeiständen ausbilden zu lassen oder zu lernen, als Sprecherinnen über die Schwierigkeiten und Leiden älterer Frauen zu berichten. Das Eintreten für die eigenen Belange wird auf Ebene der Regionen und der Hauptstadt weiterentwickelt und im Zusammentreffen mit regionalen und nationalen Funktionsträgern konkret erprobt: bei Treffen oder Diskussionsveranstaltungen mit Vertretern aus Polizei, Verwaltung, Justiz, Politik und Medien, die flankierend dazu auch intern über Workshops und Schulungen für die Rechtlage alter Frauen sensibilisiert werden.


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