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Lernprojekt
Menschenwürdige Arbeit

Projektbeschreibung
Hintergrund
Forderungen
Daten und Fakten
Fallbeispiele
Fotoausstellung

Projektbeschreibung

Alte Menschen spielen heute eine wichtige Rolle in den Ökonomien der Entwicklungsländer. Dennoch sind sie dort besonders betroffen von unsicheren Arbeitsverhältnissen und gehören zu den ärmsten Bevölkerungsschichten. Da traditionelle Sicherungssysteme wie Familien oder Dorfgemeinschaften durch Migration, Verstädterung und die Folgen von HIV/Aids zerfallen, müssen alte Menschen bis an ihr Lebensende unter oft unzumutbaren und gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten - ohne Krankenversicherung, ohne Aussicht auf eine Rente.

Gegen Ausbeutung im Alter
HelpAge hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Lobby- und Informationsarbeit die Arbeitssituation alter Menschen zu thematisieren und in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Der Verein fordert soziale Basisrenten für alle alten Menschen und eine freie und gute Gesundheitsversorgung. Es gilt Rechte durchzusetzen, um Diskriminierung und Ausbeutung am Arbeitsplatz zu beenden. Des Weiteren setzt sich HelpAge für einen fairen Zugang zu Mikrokrediten und für die Einbindung älterer arbeitender Menschen in entwicklungspolitische Maßnahmen ein. Dadurch soll die soziale Dimension der globalisierten Welt gestaltet und nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum mit einem hohen Maß an sozialer Sicherung erzielt werden.

Fotoausstellung "Schuften bis zum Umfallen"
Um die Arbeitssituation von alten Menschen in Entwicklungsländern greifbarer zu machen, präsentiert HelpAge Deutschland die Fotoausstellung "Schuften bis zum Umfallen". Anhand von Beispielen aus Bangladesch, Uganda und Peru wird die Lage dort lebender Frauen und Männer, die bis ins hohe Alter schwere Arbeit leisten müssen, in beeindruckenden Bildern festgehalten. Die Fotos des mit dem World Press Photo Award ausgezeichneten Fotografen Antonio Olmos zeigen die alten Frauen und Männer im Porträt und bei ihrer täglichen Arbeit. Darüber hinaus bieten Texttafeln Informationen zum Thema menschenwürdige Arbeit weltweit und in den Herkunftsländern der Portraitierten.

Der Fotograf
Der Fotograf Antonio Olmos wurde 1963 in Mexiko geboren und studierte Fotojournalismus an der California State University. Er arbeitete für zahlreiche internationale Zeitungen, unter anderem für die Los Angeles Times und den Kansas City Star. Nach drei Jahren bei der Miami Herald entschloss sich Olmos, als freier Fotograf zu arbeiten. Wegen seiner langjährigen Interessen an den Entwicklungen in Südamerika ging Olmos nach Mexiko City. Seit 1993 lebt und arbeitet er in London zu menschenrechtlichen und entwicklungspolitischen Themen. Seine Arbeiten erscheinen in vielen internationalen Zeitungen, Magazinen und Wochenendbeilagen. Olmos wurde 2001 mit dem renommierten World Press Photo Award in der Kategorie "Poeple in the News" für seine Arbeit zur Intifada in Palästina für den Londoner Observer ausgezeichnet.

Die Ausstellung
Die beeindruckenden Fotos von Antonio Olmos zeigen Portraits der Frauen und Männer sowie jeweils eine dazugehörige Arbeitssituation. Ergänzt werden die Fotos durch Texttafeln, die allgemeine Informationen zum Thema menschenwürdige Arbeit für alle und zu den Herkunftsländern der Portraitierten beinhalten. Die 18 Tafeln im A1-Format (59,4cm x 84,0 cm) bestehen aus formstabilem 4 mm starken Alu Dibond. Jede Tafel ist mit zwei Aufhängern und Wandabstandshaltern versehen, die eine problemlose Hängung der Tafeln ermöglichen. Die Ausstellung, die auch als Plakatausstellung erhältlich ist, kann bei HelpAge Deutschland entliehen werden. Konditionen auf Anfrage.


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