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Flüchtlingshilfe Nordirak

Hilfe für Flüchtlinge im Nord-Irak

Hilfe für Flüchtlinge im Nord-Irak

Für Hunderttausende Iraker und Irakerinnen ist das Leben im Moment ein Albtraum. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Handicap International leistet HelpAge vor Ort Hilfe für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Gerade ältere Menschen leiden oft an Erkrankungen wie Diabetes, Alzheimer oder Herz-Kreislauferkrankungen, für die sie spezielle Medikamente und Behandlung benötigen.

HelpAge Deutschland und Handicap International sind Mitglied der Aktion Deutschland Hilft.

Handicap International engagierte sich bereits seit langem im irakischen Kurdistan für die syrischen Flüchtlinge. Nach einem starken Zulauf von IrakerInnen, die vor Kämpfen im Norden und Westen des Landes geflohen waren, wurde nun eine neue Operation gestartet. Die große Menge an Vertriebenen und Flüchtlingen hat einen großen Einfluss auf das Leben und die Gesellschaft im irakischen Kurdistan.

Seit Anfang des Jahres wurden 1,3 Millionen IrakerInnen von den Kämpfen im Norden und Westen des Landes vertrieben, über 400 000 sind nach Kurdistan geflohen. "Dies ist im Moment eine der wenigen relativ stabilen Gegenden in dieser Region", erzählt Benedetta Di Cintio, Leiterin des Projekts von Handicap International im Irak. Schon bevor sich die Situation im Irak verschlechtert hat, hatten bereits über 200 000 SyrerInnen in Kurdistan Zuflucht gesucht.

Hilfe für besonders schutzbedürftige Menschen
"Die Menschen, die in den letzten Wochen angekommen sind, sind mit quasi leeren Händen geflohen und wenn sie uns erreichen, finden sie sich nur sehr schwer in ihrer neuen Umgebung zurecht. Zum Teil war es extrem anstrengend für uns, die von uns versorgten Menschen wiederzufinden, nachdem sie weiterziehen mussten, als die Kämpfe näher kamen. In derartigen Situationen ist es beispielsweise manchmal für Diabetiker unmöglich, an Insulin zu kommen, was fatale und unwiderrufliche Folgen für ihre Gesundheit hat. Deshalb versuchen wir eine Brücke zwischen den am besonders schutzbedürftigen Menschen, zum Teil Menschen mit Behinderung und Menschen mit chronischen Krankheiten, und den erreichbaren medizinischen Versorgungszentren zu bauen."

"Alle Flüchtlinge befinden sich in derselben schwierigen Situation", erklärt Camille Borie. "Wir sprechen Menschen an, die wie alle anderen schutzbedürftig sind, einen Zugang zu Wasser und Essen brauchen, aber die zusätzlich zu all dem mit weiteren Problemen umgehen müssen, häufig weil sie eine körperliche Einschränkung oder chronische Krankheit haben und sie von ihrer Familie oder jemand anderem, der sich um sie gekümmert hat, getrennt wurden. Wir möchten sicherstellen, dass ihre Situation nicht noch schlimmer wird, als sie ohnehin schon ist, weil sie weder an medizinische Versorgung, Hilfe oder technische Hilfsmittel (Rollstühle, Gehhilfen, Versorgung oder Hygienemittel etc.) gelangen. Manche Leute, denen wir helfen, brauchen Rehabilitationssitzungen, Bluttransfusionen, Chemotherapie, Insulin und haben plötzlich keinen Zugriff mehr auf solche Möglichkeiten. Sie müssen schnellstmöglich wieder Zugang zur Versorgung erhalten."

Mehr Infos zur Arbeit von Handicap International finden Sie hier.


Im Flüchtlingscamp


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