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HelpAge im Bundestag

HelpAge Deutschland und HelpAge International im Bundestag

Berlin, Osnabrück, 23.4.2008:
HelpAge Deutschland und HelpAge International haben heute die Abgeordneten des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AWZ) aufgefordert, sich stärker für die Rechte alter Menschen in der Entwicklungszusammenarbeit einzusetzen und in der deutschen Entwicklungspolitik einen Perspektivenwechsel einzuleiten.

Bis 2050 werde es nach Angaben der beiden Organisationen weltweit mehr Senioren über 60 Jahre als Kinder unter 15 geben. Der weitaus größte Teil der alten Menschen lebe schon heute in Entwicklungsländern. Bis Mitte des Jahrhunderts werde sich ihre Zahl dort auf 1,9 Milliarden vervierfachen.

"Die Menschen werden weltweit immer älter", so Henning Scherf, Schirmherr von HelpAge Deutschland. "Auch in traditionell jungen Gesellschaften trifft dies zu. So wird der Anteil der über 60-Jährigen in Indien bis 2050 auf gut 20 Prozent ansteigen, während der Anteil der Kinder auf 18 Prozent fallen wird." Viele Gesellschaften kümmerten sich nicht ausreichend um ihre alten Menschen und würdigten ihre Potenziale und Beiträge nicht.

In der Sitzung des AWZ in Berlin wiesen die beiden Organisationen insbesondere darauf hin, dass die Ziele zur Armutsbekämpfung bis 2015 nur dann erreicht werden könnten, wenn die Situation alter Menschen grundsätzlich verbessert werde. "Mehr als die Hälfte der Senioren in den Entwicklungsländern lebt in großer Armut. 100 Millionen müssen täglich mit weniger als 1 US-Dollar auskommen", betonte Stephen Kidd, Policy Director von HelpAge International.

Immer häufiger übernähmen die Senioren in hohem Alter die Verantwortung für das Überleben ihrer Enkel. Aufgrund von HIV/AIDS oder der Landflucht sei eine Entwicklung der Kinder nur möglich, wenn die Großeltern ausreichend unterstützt würden.

HelpAge fordert deshalb den Auf- und Ausbau staatlicher Sicherungssysteme und sozialer Grunddienste für alte Menschen, wie z.B. die Zahlung einer monatlichen Grundrente. Untersuchungen belegten, dass selbst arme Entwicklungsländer mit geringen Mitteln hier große Wirkung erzielen könnten.


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