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Wissen weitergeben!

Kooperation mit naturkost.de

Alte Menschen sind ein unerschöpflicher Wissensspeicher. Auch moderne Entwicklungen machen ihre Erfahrungen nicht überflüssig. HelpAge fördert Projekte, mit denen dieses Wissen weitergegeben wird.

Auf unserer neuen Website Wissen weitergeben finden Sie hierzu aktuelle Informationen. Das Naturkostportal naturkost.de unterstützt uns dabei.

Erst mit dem Widerstand indianischer Gemeinschaften gegen einseitige, von den Industriestaaten diktierte Entwicklungsprogramme und der sich zuspitzenden weltweiten Klimakrise haben Wissenschaft und Politik begonnen, den Reichtum und die Bedeutung des indigenen Wissens für einen umweltverträglichen Lebensstil zu erkennen. Das 1992 auf der Konferenz von Rio de Janeiro beschlossene "Übereinkommen über die biologische Vielfalt" verlangt die Respektierung und die Bewahrung des traditionellen Wissens indigener Kulturen. Hierfür ist die Anerkennung der kollektiven Landrechte und landschaftlichen Nutzungsrechte von entscheidender Bedeutung.

Indigene Gemeinschaften als "Hüter der biologischen Vielfalt"

Indigene Gemeinschaften werden zunehmend als "Hüter der biologischen Vielfalt" gesehen.
Zumeist von alten Menschen mündlich überlieferte Traditionen und Lebenspraktiken - Tanz, Musik, Rituale und Feste, aber ebenso bäuerliches Wissen und handwerkliches Können – werden mit der 2006 in Kraft getretenen "Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes" der UNESCO als Weltkulturerbe geschützt, gefördert und aufgewertet.

Die von HelpAge geförderten Projekte stehen im Geiste dieser Erkenntnisse und internationalen Übereinkommen. HelpAge möchte sich dafür stark machen, dass die Bundesregierung möglichst umgehend diese Konvention ratifiziert. Andere EU-Mitgliedsstaaten haben dies längst getan.


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