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Welt-Aids-Konferenz Wien

Caregivers Action Network gegründet

Auf der Welt-Aids-Konferenz in Wien haben Vertreter von Organisationen und Initiativen, die in der Pflege von HIV/Aids-Infizierten engagiert sind, für eine stärkere Unterstützung demonstriert. Durch ihre Aktionen, Workshops und Informationsveranstaltungen konnte die Problematik der Pflege erstmals stärker in den Vordergrund gerückt werden.

Das Caregivers Action Network (CAN), eine neu gebildete Allianz von Organisationen aus dem südlichen Afrika, wird u.a. unterstützt von HelpAge International, Cordaid (Holland) und VSO International. (Voluntary Service Overseas).

Pflegende in den Familien stehen in der
ersten Reihe des Kampfes gegen HIV/Aids


"Pflege und Unterstützung bilden einen von drei Pfeilern des universellen Zugangs zu Prävention, Behandlung und Pflege von Infizierten, ohne den die Ziele der Weltgemeinschaft bei der Bekämpfung der Pandemie nicht erreichbar sind. Trotzdem wird dieser Pfeiler in der internationalen Aids-Arbeit weitgehend vernachlässigt, insbesondere in den finanziellen Förderprogrammen.", so Rachel Albone, HIV/Aids-Beraterin von HelpAge International aus Anlass der Konferenz.

Die vollkommen überlasteten öffentlichen Gesundheitssysteme in den Entwicklungsländern haben sich in der Vergangenheit auf die unentgeltlichen Leistungen in Familien und Gemeinschaften verlassen, die die größten Lasten getragen haben. Alte Frauen pflegen unter größten Schwierigkeiten ihre eigenen erwachsenen Kinder und die Enkelkinder; junge Frauen müssen Schule und Berufsmöglichkeiten für die Pflege opfern.

Zeit für Veränderungen

"Menschen leben heute länger mit HIV. Dies bedeutet auch, dass immer mehr Menschen für einen längeren Zeitraum Pflege benötigen. Die Belastung der Pflegenden wird dadurch immer größer; trotzdem bleibt ihre verborgene Arbeit weiterhin ohne die notwendige Unterstützung."

Das Caregivers Action Network fordert deshalb, dass


Weitere Infos unter
http://www.caregiversactionnetwork.org
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Projekte

KwaWazee
HIV/Aids ist auch in Tansania ein großes Problem. Die Region Muleba ist eines jener Gebiete Afrikas mit den meisten Toten als Folge von HIV/Aids. Jedes fünfte Kind ist in dieser Gegend zum Waisen geworden. Oft bleiben nur die Großmütter übrig, um für die Enkel zu sorgen. Das Projekt KwaWazee unterstützt die Alten und die Kinder bei der Aufklärung, aber auch bei der Organisation ihres täglichen Überlebenskampfes.
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MUSA
Schätzungsweise 6,5 Millionen Menschen leben in Südafrika mit HIV/AIDS. Die Ansteckungsrate der Bevölkerung liegt bei über 20 Prozent. Jeden Tag müssen mehr Menschen begraben werden. Wie in vielen anderen Ländern übernehmen die Alten die Pflege der mittleren Generationen, die an HIV/AIDS erkrankt sind und versorgen zudem die steigende Zahl von AIDS-Waisen. Ohne sie würden viele Waisen nicht überleben. Die Organisation MUSA unterstützt die Alten nicht nur mit konkreter Ausbildung, medizinischem Material und Nahrungsmitteln, sondern auch bei ihrem Engagement für eine bessere Aids-Aufklärung und angemessene Gesundheitsbehandlung
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Pfuna Swissiwana
Fast jeder sechste Mosambikaner zwischen 15 und 49 Jahren ist HIV-positiv, das sind 1,5 Millionen Menschen. Mehr als 500.000 Kinder haben bereits ihre Mutter oder beide Eltern durch AIDS verloren. Und jedes Jahr kommen 35.000 Neugeborene schon HIV-positiv zur Welt. In der 1.800 Seelen Gemeinde Mulotana nahe der Hauptstadt Maputo leben vorwiegend alte Menschen, die sich um die vielen verwaisten
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