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Weltaidstag 2010

Am 1. Dezember ist Weltaidstag. Und es gibt Anlass zu Optimismus. Der kürzlich veröffentlichte UNAIDS-Weltbericht zeigt, dass Neuinfektionen und Sterberaten sinken. Die Zahl der Menschen, die eine Behandlung erhalten, wächst.

Dennoch sind die 2006 aufgestellten Ziele des "Universal Access", des globalen Zugangs zu Präventionsmaßnahmen, Behandlung und Pflege, die dieses Jahr erreicht sein sollten, nicht umgesetzt worden. Viele HIV-Infizierte haben noch immer keinen Zugang zu der notwendigen Hilfe.

Eine späte Diagnose der Erkrankung ist insbesondere für alte Menschen problematisch. Eine französische Untersuchung hat erwiesen, dass sie in dieser Hinsicht besonders betroffen sind. Ältere denken oftmals nicht daran, dass sie gefährdet sein könnten und Ärzte empfehlen ihnen seltener einen Test zu machen.

Erhebungen aus Entwicklungsländern zeigen, dass ältere Menschen weniger Zugang zu Beratungsangeboten und Tests haben als jüngere. In Swaziland wurden 82% der Frauen über 50 noch nie getestet. Frauen unter 50 wurden dagegen zu 60% getestet.



Testkampagne in Tansania von HelpAge gefördert

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hatte HelpAge International am Weltaidstag 2009 eine Testkampagne in Tansania durchgeführt. 500 ältere Menschen wurden beraten und bekamen einen kostenlosen HIV-Test. 31 davon waren positiv. Sie erhielten weiterhin Beratung und, wenn notwendig, Zugang zu lebensverlängernden anti-retroviralen Medikamenten.

Diese Kampagne soll am diesjährigen Weltaidstag in weiteren Regionen Tansanias erneut stattfinden. Ziel ist es, 1500 alte Menschen zu erreichen.

Halima Mohamed, 78, drückte ihre Dankbarkeit für die Kampagne so aus: "Ich bin glücklich, dass es diese Beratungs- und Testaktion gibt und erleichtert darüber, dass ich nicht infiziert bin. Ich habe meine zwei aidskranken Kinder bis zu ihrem Tod gepflegt."


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