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HelpAge Deutschland erneut ausgezeichnet

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat das zweite HelpAge Kartoffelspurenprojekt "Vielfalt neu entdecken" als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.



Die Urkunden wurden im Rahmen des UNESCO-Tages auf der didacta in Hannover am 15. Februar 2012 übergeben. "Kartoffelspuren – Vielfalt neu entdecken" zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland.

Das neue "Kartoffelspuren"-Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert. Es hilft in Peru beim Heben verloren gegangener Wissensschätze und wirbt in Osnabrück und Umland für Artenvielfalt auf Acker und Teller. Jung und Alt werden beim gemeinsamen Gärtnern, Kochen, Essen und Erzählen für den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln sensibilisiert und schauen über den Tellerrand in die Wiege der Kartoffel. "In den südamerikanischen Anden ist die traditionell große Vielfalt der einheimischen Kartoffelsorten durch den Klimawandel und den Einfluss großer Saatgutkonzerne mehr und mehr bedroht“, so HelpAge Referentin Katja Busch.

Voraussetzung für die Auszeichnung ist die Ausrichtung der Arbeit an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So müssen Wissen und Kompetenzen aus den drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt vermittelt werden. Außerdem ist wichtig: Die Projekte haben einen innovativen Charakter, wirken in die Breite und bemühen sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten.

UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014)
Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Wo kaufe ich Kleidung, ohne Ausbeutung in Asien oder Afrika zu unterstützen? Wie fördern wir wirtschaftlichen Fortschritt, ohne die Umwelt zu zerstören? Das sind nur zwei der Fragen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung beantwortet. Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (www.bne-portal.de/dekade-projekte).

Am 29.2. stellt sich das Projekt als Träger der "Ideen Initiative Zukunft" im dm-Markt an der Großen Straße (Große Straße 62, 49074 Osnabrück) vor. Der Erlös der Sonder-Kassieraktion zwischen 14:15 und 15:30 kommt den alten Weisen in Peru zugute.




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