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Internationale Syrien-Konferenz in London

Die Syrien-Krise hält an, die Flüchtlingsströme in und aus Syrien lassen nicht nach. Deshalb haben die Regierungen Großbritanniens, Deutschlands, Norwegens, Kuwaits und der UN- Generalsekretär zur Konferenz "Supporting Syria and the Region" eingeladen. Sie findet am 4. Februar in London statt. Das Ziel: zusätzliche Finanzmittel und eine politische Flankierung für Hilfsmaßnahmen in und um Syrien. Im Vorfeld treffen sich internationale Hilfsorganisationen, um die notwendigen Schritte zu beraten.

Die Bundesregierung hat mitgeteilt, dass sie als Mit-Gastgeberin die finanziellen Zusagen für die humanitäre Hilfe deutlich erhöhen will. Sie will sich insbesondere mit Aufbaumaßnahmen im Bildungs- und Beschäftigungsbereich in der Region beteiligen.

Zu den Zielen der Konferenz gehören: deutlich mehr Geld für kurz- und langfristige humanitäre Maßnahmen in und um Syrien, der Zugang zur Bildung für alle Flüchtlingskinder in Syrien und der Region, die Verbesserung der Gesundheitsversorgung für besonders schutzbedürftige Menschen wie Frauen und Kinder in Syrien, die Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge in den Nachbarländern Syriens, vorbereitende Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft zur Stabilisierung Syriens, gemeinsame internationale Anstrengungen, um Rechtsmissbrauch zu verhindern und die Menschenrechte zu schützen.

Langfristige Perspektiven
Von der Konferenz soll ein Signal für die Unterstützung des Stabilisierungsprozesses in der Region ausgehen. Mit der Aufstockung der Mittel für humanitäre Hilfe und den Infrastrukturmaßnahmen sollen die Lebensbedingungen in und um Syrien verbessert werden. Langfristig sollen dadurch die Fluchtursachen bekämpft und die Bleibeperspektiven für die Menschen gestärkt werden.

HelpAge-Forderungen an die Konferenz
HelpAge befürchtet, dass die Interessen älterer Flüchtlinge in der Region weiterhin übersehen werden. Alte Menschen begeben sich häufig nicht auf die gefährliche, lange Reise nach Europa und haben große Schwierigkeiten, sich in den Nachbarländern mit notwendigen Hilfsgütern und medizinischer Betreuung zu versorgen. So werden insbesondere chronische Erkrankungen, unter denen gerade die Älteren leiden, kaum behandelt. HelpAge fordert deshalb von den Regierungen und Hilfsorganisationen, ihrer Verpflichtung ‚niemanden zurückzulassen‘ (leave no-one behind) nachzukommen. Dies muss alle besonders vulnerablen Gruppen und nicht nur Kinder und Frauen einbeziehen.

Im Libanon startet HelpAge mit Unterstützung durch das BMZ ein neues Gesundheitsprojekt.


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