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Syrien-Appell

Die Lage der Menschen in Syrien und in den Nachbarländern bleibt auch drei Jahre nach Ausbruch des Bürgerkrieges dramatisch und hat sich mittlerweile zum größten Flüchtlingsdrama seit dem Genozid in Ruanda entwickelt.

(Zahlen nach UN-OCHA)

Die Situation der Flüchtlinge in Syriens Nachbarländern ist sehr schwierig. Der Libanon hat bei einer Bevölkerungszahl von 4,4 Millionen schon ca. 1,1 Millionen Flüchtlinge aufgenommen – jeder Fünfte im Land ist ein Flüchtling. Wie stark die libanesischen Strukturen dadurch belastet sind, verdeutlicht ein Vergleich mit Deutschland: Zu den 82 Millionen Einwohnern kämen rund 20 Millionen Flüchtlinge hinzu – so viel Einwohner wie in NRW und Berlin zusammen. Generell sind die Bedingungen für die Flüchtlinge in den Nachbarländern äußerst schwierig:



Unsere Hilfe
Zusammen mit unserem internationalen Netzwerk unterstützen wir alte Menschen und ihre Familien, die aus Syrien nach Jordanien und in den Libanon geflüchtet sind. Bislang wurden rund 1.200 Familien in Jordanien mit kleinen Geldbeträgen unterstützt, so dass sie sich dringend benötigte Güter eigenständig besorgen können. Durch die Flucht und den vorhergehenden Überlebenskampf haben viele syrische Familien ihre gesamten Ersparnisse verloren. In Jordanien und im Libanon haben sie kaum Möglichkeiten, ein Einkommen zu erwirtschaften. Dies führt schnell zur Zunahme von gefährlichen Überlebensstrategien wie Betteln, Kinderarbeit, Prostitution, und Ähnlichem. Die Versorgung mit Bargeld ist deshalb eine wichtige Hilfe. Damit können die Flüchtlinge lebenswichtige Nahrungsmittel kaufen oder Mietkosten aufbringenInzwischen hat HelpAge seine Arbeit auf den Libanon ausgeweitet und ermöglicht dort die medizinische Versorgung von monatlich rund 700 Menschen. Denn die medizinische Versorgung der Flüchtlinge stellt die lokalen Strukturen vor kaum zu bewältigende Aufgaben. Bereits für die libanesische Bevölkerung ist die Versorgung schlecht, zusätzliche Kapazitäten gibt es kaum. Dabei leiden mehr als die Hälfte der älteren Flüchtlinge an chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck. Unbehandelt führen diese häufig zum frühzeitigen Tod. HelpAge ermöglicht daher die Behandlung von kranken, behinderten und verletzten Flüchtlingen in libanesischen Gesundheitszentren, beschafft wichtige Medikamente wie Insulin, beschafft Kühlschränke etc. zur Wahrung der Kühlkette und bildet medizinisches Personal in der Diagnose und Behandlung von chronischen Krankheiten aus.

HelpAge ist Mitglied der Aktion Deutschland Hilft, die ebenfalls eine Spendenaktion für Syrien gestartet hat.

Weitere Informationen zu Situation älterer syrischer Flüchtlinge erhalten Sie in unserer Syrien-Studie.




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