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Osnabrücker Unternehmen unterstützt
Flüchtlingsarbeit im Libanon


Pressemitteilung

Die Osnabrücker Hilfsorganisation HelpAge Deutschland startet mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein dreijähriges Projekt zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung älterer Flüchtlinge und einheimischer Bevölkerung im Libanon. Das BMZ stellt hierfür 900.000 € zur Verfügung. Zusätzliche Mittel kann HelpAge aus der Aktion Deutschland Hilft und Spenden bereitstellen. Das Osnabrücker Unternehmen buw trägt mit einer Spende in Höhe von 10.000 € zur Finanzierung des Projektes bei.

"Angesichts der vielen Flüchtlinge, die zu uns nach Deutschland gekommen sind, und der damit verbundenen Herausforderungen in unserem Land, vergessen wir zu oft, an diejenigen zu denken, die zu schwach, zu jung, zu alt oder zu krank sind, um die weite und gefährliche Reise nach Europa auf sich zu nehmen", sagt Michael Bünte, Geschäftsführer von HelpAge Deutschland. "Besonders Ältere, Kinder und Frauen bleiben oftmals ohne jede Unterstützung zurück", so Bünte. Viele Ältere müssten sich zudem um die Enkelkinder kümmern. Neben einem humanitären Aufnahmeverfahren für Flüchtlinge und ihre Familien sei deshalb die Unterstützung in der Region jetzt überlebenswichtig.

"Wir sollten uns alle bewusst sein, dass die Flüchtlingssituation im Libanon überaus dramatisch ist. Die medizinische Versorgung ist dort weder für die einheimische Bevölkerung gesichert noch für die Flüchtlinge. Unsere Spende ist eine Anerkennung der großartigen Leistungen der Organisation HelpAge, die unmittelbar am Ort des Geschehens Gesundheitsprojekte fördert und dazu beiträgt, im gegebenen Rahmen gesellschaftliche Strukturen zu stabilisieren", betonte Karsten Wulf, geschäftsführender Gesellschafter von buw.

Das Projekt wird monatlich u.a. rund 2.000 Behandlungen für chronisch Kranke in Basisgesundheitszentren und mobilen Kliniken ermöglichen. Im Rahmen des Projektes stellen HelpAge und die vier beteiligten lokalen Organisationen Medikamente zur Verfügung, ermöglichen Behandlungen und Untersuchungen, bilden Ärzte und medizinisches Personal speziell zu chronischen Erkrankungen aus, statten Kliniken mit Laborgeräten und anderer wichtiger Ausrüstung aus und betreiben Informations- und Präventionsarbeit bei der Bevölkerung.


   von links: Michael Bünte, Karsten Wulf, Lutz Hethey


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