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Weltgesundheitstag

Der Weltgesundheitstag am 7. April weist auf Bluthochdruck als "stillen, unsichtbaren Killer" hin, der immer mehr Menschen in Entwicklungsländern betrifft.

Nach Schätzungen der WHO leiden mehr als 1 Milliarde Menschen unter Bluthochdruck. Zu den Hauptursachen der Zunahme gehören das Wachstum und das Altern der Weltbevölkerung sowie "die Globalisierung ungesunder Lebensführung".

Am größten sind die Probleme in den Entwicklungs- und Schwellenländern. So leidet in Afrika fast die Hälfte der Bevölkerung über 25 Jahren an der Krankheit.

Bei steigender Lebenserwartung leiden immer mehr alte Menschen in den Entwicklungsländern generell an chronischen und sogenannten Zivilisationserkrankungen, zu denen auch Bluthochdruck gehört. Sie werden aber in Gesundheitsposten und Hospitälern regelmäßig abgewiesen, weil das Personal nicht ausreichend für ihre Probleme sensibilisiert ist und Medikamente für altersspezifische, chronische Erkrankungen fehlen.

Die Gesundheitsarbeit in den Entwicklungsländern hat sich in den vergangenen Jahren stark auf ansteckende Erkrankungen wie Aids, Tuberkulose oder Malaria sowie auf Mutter-Kind-Gesundheit konzentriert. 60 Prozent aller Todesfälle weltweit geschehen aber aufgrund von chronischen Erkrankungen. So finden 85 Prozent der Todesfälle aufgrund von Schlaganfall in den Entwicklungsländern statt. 2,5 Millionen alte Frauen erblindeten jährlich, weil sie keine angemessene Behandlung erhalten. 65 Prozent der Menschen mit Alzheimer und zwei Drittel aller Menschen mit Diabetes lebten in Entwicklungsländern.

HelpAge führt deshalb am 7. April in 26 Ländern mit seinen Partnern im Rahmen der jährlichen "AGE DEMANDS ACTION" Aktionen durch, um für die Probleme Älterer im Gesundheitswesen zu sensibilisieren. Dabei geht es insbesondere darum, die Gesundheitsdienste "alters-freundlich" zu gestalten.


Immer häufiger sind alte Menschen in Entwicklungsländern
von sog. Zivilisationserkrankungen betroffen


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